Chronik

 

Über 100 Jahre Emmericher Fussballgeschichte:

1900

Im Januar wurde in Leipzig der Deutsche Fußballbund gegründet. 86 deutsche Fußballvereine schlossen sich dem DFB an. Heute ist der DFB mit zwei Millionen Mitgliedern der größte Fußballverband der Welt, ja sogar der größte Sportverbund überhaupt. In Emmerich, das damals noch keine 12.000 Einwohner zählte, dominierte das Turnen, als Bewegungsspiele wurden Faustball, Schlagball und Tamburinball akzeptiert. Fußball war hierzulande verrufen und geächtet, galt als gesundheitsschädigend und sollte verbannt werden. Dennoch wurde in Bocholt der erste Fußballverein gegründet.

 

1903

Die Klever gründeten den Fußballvereine VfB03. In Emmerich bildeten sich in allen Stadtvierteln Straßenclubs. Als bei einem Spiel auf der Talkweide an der Sternstrasse ein Spieler ein Bein brach, wurde der Fußballsport als roh und gemein verschrien und abgelehnt.

 

1907

Im „Englischen Garten“ in der Emmericher Hafenstrasse wurde der VfB Rheingold am 2. April gegründet und als folgender Vorstand gewählt: Präsident Franz Eusterholz, Geschäftsführer Ludwig ter Smitten, Kassierer Franz Verhey, Mannschaftsführer Gerhard Eusterholz. Zur Aufnahme in den Westdeutschen Fußballverband war ein Leumundszeugnis erforderlich, das von FC Bocholt 1900 ausgestellt wurde, nachdem dieser den Club gegen den jungen Verein auf dessen Sportplatz im Grunewald gespielt hatte.

 

1908

Der „FC Embrica 1904“ geriet in Schwierigkeiten. Sein Sportplatz, „Am Stadtgarten“ und an der ‚s-Heerenberger Strasse gelegen, wurde auf Beschluss der Stadtväter zum Stadtgarten umgearbeitet. Der neue Sportplatz in Borghees fand keinen Anklang, die Zuschauer blieben weg, die Spielfreude ließ nach. Auch größere Spiele, u. a. gegen Vitesse Arnheim, konnten den Niedergang nicht aufhalten.

 

1909

In Emmerich wurde der Spiel- und Sportverein 09 gegründet. Der Fußballverein „Embrica 04“ ging ein. Erfahrene Spieler und Funktionäre traten zum VfB Rheingold über. Nach der Verstärkung wurde folgender Vorstand gewählt: Vorsitzender Ludwig ter Smitten, Schriftführer Ernst Kuhlmann, Kassierer Heinrich Wittenhorst, Mannschaftsführer Gerhard Eusterholz und Gerätewart Willi Messing.

 

1910

Rheingold wurde Meister der C-Klasse und stieg in die B-Klasse mit folgender Mannschaft auf: Eusterholz, Lörks, Melders, Willikonski, Messing, Tibus, Kraayvanger, Lessing, ter Smitten, Eul, Moß, Wittenhorst.

 

1911

Der Emmericher Fußballverein „Einigkeit 1“, der zwischenzeitlich gegründet worden war, vereinigte sich mit dem VfB Rheingold, zu dem mit J. Becker, H. Geerling, J. Roesch und J. Wolters tüchtige Spieler kamen.

 

1912

In Emmerich wurde der Fußballklub 1912 gegründet. Den VfB Rheingold führte nun Willi Hoffrone. Zum Vorstand gehörten: Schriftführer Ludwig ter Smitten, Kassierer Ernst Kuhlmann, Mannschaftsführer Gisbert Kraayvanger und Gerätewart Willi Messing.

 

1914

Der VfB Rheingold wurde wieder Meister der B-Klasse, aber es gab generell keinen Aufstieg in die höhere Klasse. Der Krieg forderte seinen Tribut. Die aktiven Spieler wurden eingezogen, das Vereinsleben wurde stillgelegt.

 

1918

Ende des ersten Weltkrieges. Der Arbeiter- und Soldatenrat tagte ab 10. November im Emmericher Rathaus. Viele Männer kehrten nicht mehr aus dem ersten Weltkrieg heim. 335 Gefallene hat sie Stadt Emmerich zu beklagen.

 

1919

Der Fußballsport nahm einen neuen Anfang, auch in Emmerich. Alte Vereinsmitglieder, aus dem ersten Weltkrieg heimgekehrt, ließen den VfB Rheingold wieder aufleben. Folgender Vorstand wurde gewählt: Vorsitzender Willi Hoffrone, Schriftführer Ludwig ter Smitten, Kassierer B. Bartels, Mannschaftsführer Gisbert Kraayvanger, Jugendabteilungsleiter Otto Roeder, Leiter der Leichtathletik-Abteilung Karl Imkamp. Im ersten Spiel nach dem Krieg unterlag Rheingold dem Emmericher Fußballverein 1912, der seine Sporttätigkeit während des Krieges hatte beibehalten können und noch einen Sportplatz hatte, mit 4:1.

Rheingold musste sich erst noch einen Sportplatz suchen und fand ihn in Borghees. Ein altes Haferfeld an der Ecke Eichenallee/Fasanenweg musste in mühevoller Eigenarbeit zum Sportplatz umgearbeitet werden. Viel Schweiß brachte wenig Erfolg. Die „Sandwüste“ war nicht beliebt bei Freund und Feind. Eine Jugend- und Leichtathletik-Abteilung wurde gegründet. Erster Jugendleiter war Otto Roeder, dem Hermann Meyer folgte. Die Leichtathletik-Abteilung baute Karl Imkamp auf.

 

1920

In Emmerich wurde die DJK Teutonia, Vorgängerin der DJK Rotweiss, gegründet. Der Verband schuf zu den bestehenden drei Klassen eine höhere Klasse: die Liga. Zu Beginn der neuen Saison konnte sich jeder Verein in die Klasse selbst einstufen, die nach eigenem Ermessen seinem Können entsprach. Rheingold wählte die A-Klasse und lag richtig am Saisonabschluss 1921.

 

1921

Die 1. Mannschaft konnte sich in der A-Klasse behaupten und gute Erfahrungen sammeln. Die Lehrmannschaft wurde Diplomsieger im Bezirk Oberhausen/Nord. Ende des Jahres erfolgte eine Fusion mit dem Emmericher Turnverein unter dem Namen „Turn- und Spielverein Rheingold 1883“. Diese Vereinigung hielt aber nicht lange.

 

1922

Die 1. Mannschaft konnte sich in der A-Klasse klar behaupten. Die 1. Jugendmannschaft wurde auch Meister in der Gruppe Nord. Auch die 2. Jugendmannschaft wurde Diplomsieger der Gruppe Nord.

 

1923

Anfang des Jahres brach die Fusion mit dem Emmericher Turnverein auseinander, da man mit dem Turnen keine Einigung über die Verwendung der Einnahmen aus den Fußballspielen erzielen konnte.

Unter der Führung von Ludwig der Smitten und Willi Hoffrone verließen die Fußballer die Generalversammlung und zogen singend vom Lokal de Waal (Hinter der Laterne) zum Geistmarkt in die Gaststätte „Bees“ Koopmann, die zum Vereinslokal wurde. 21 Jahre lang fühlte sich Rheingold bei Bernd und Lieske Koopmann zu Hause.

 

1924

 

Rheingold stieg in die Liga auf. Die 1. und 2. Jugendmannschaft wurden wieder Diplomsieger der Gruppe Nord im Gau Wesel. Karl Imkamp, der „General“, der den Bau des neuen Sportplatzes vorangetrieben hatte, übernahm den Vorsitz und sorgte für eine breite Jugendarbeit. Zum Vorstand gehörten: 2 Vorsitzender Ernst Kuhlmann, 1. Schriftführer Ludwig ter Smitten, 2. Schriftführer Johann D. Weltmann, 1. Kassierer Bernhard Bartels, 2. Kassierer Paul Jakobs, 1. Gerätewart Hans Idink, 2. Gerätewart Bernhard Bisselik, Jugendleiter Eberhard Hövelmann. Außer der Fußball-Abteilung gehörten zum Verein auch Leichtathletik- und die Schachabteilung.

Der neue Sportplatz „Borghees“ wurde vom 18. bis 20. Oktober eingeweiht. Die Einweihung des neuen Platzes nahm der amtierende DFB Präsident Gottfried Hinze vor. Der Höhepunkt des Festes war das Fußballspiel der 1. Mannschaft gegen den zehnfachen Westdeutschen Meister Duisburger Spielverein, damals die überragende Mannschaft in Westdeutschland, bei dem Duisburg 3:1 siegte. Zum Abschluss fand am Sonntagabend in den Räumen der Schützengesellschaft „Borussia“ auf dem Klosterberg ein großer Festball statt.

 

1925

Die 1. Mannschaft, mit Gis Kraayvanger als Übungsleiter und Spielführer, konnte sich nur unter großen Schwierigkeiten in der Liga behaupten. Jeder Sieg wurde im wahren Sinne des Wortes schwer erkämpft. Die 1. Jugendmannschaft wurde Meister im Gau Wesel und die 2. Jugendmannschaft wieder Diplomsieger in der Gruppe Nord.

 

1926

Schalke 04, der als Ruhrgaumeister die Westdeutsche Meisterschaft errungen und sich im Fußballwesten schon einen Namen gemacht hatte, war Gast des VfB Rheingold in Borghees. Die junge, aufwärtsstrebende Mannschaft mit Kuzorra und Szepan siegte 7:0 und zeigte in einem mitreißendem Spiel, wie schön Fußball als Mannschaftsport sein kann.

 

1927

Rheingolds 1. Mannschaft erkämpfte sich in der 2. Bezirksklasse einen Platz in der Spitzengruppe der Tabelle. Zur Förderung der Spielstärke wurde der Trainer Ludewig aus Duisburg verpflichtet. Die 1. und 2. Jugendmannschaft wurden Meister im Gau Wesel und Diplomsieger in der Gruppe Nord.

 

1928

Trainer Ludewig verbesserte die Spielstärke der Rheingoldmannschaften, an Technik und Taktik wurde gearbeitet. Die Jugendmannschaften wurden wieder Meister im Gau Wesel und Diplomsieger in der Gruppe Nord. Die 1. Jugend spielte damals in folgender Aufstellung: Terlaak, Jansen, Boers, Derksen, Verwayen, Bisselik, Gödden, van Stigt, Verkerk, Schneider, de Moll. Die Schüler-Abteilung unter der Leitung von Heinrich Bisselik, genannt „Bisselik sieben“, wurde gegründet.

 

1929

Rheingolds 1. Mannschaft wurde Meister der 2. Bezirksklasse und stieg in die 1. Bezirksklasse mit folgender Mannschaft auf: Terlaak, Peters, Driever, Verweyen, Idink, Knoop, Gödden, Willing, Kosinsky, Verkerk, de Moll. Spielführer war Hein Idink, der die Mannschaft zu einem Team von echten Sportlern und guten Freunden zusammen schmiedete und zum Erfolg führte. Die Jugendmannschaften wurden wieder Diplomsieger in der Gruppe Nord des Gaues Wesel.

 

1931

Rheingold zählte zu den führenden Mannschaften der 1. Bezirksklasse. Die 3. Mannschaft wurde wieder Diplomsieger im Bezirk Oberhausen/Nord und beide Jugendmannschaften in der Gruppe Nord des Gaues Wesel.

 

1932

Der VfB Rheingold feierte sein silbernes Jubiläum unter folgendem Vorstand: 1. Vorsitzender Ludwig ter Smitten, 2. Vorsitzender Ewald Koenzen, Geschäftsführer Heinrich Tervoert, 1. Kassierer Ernst Kuhlmann, 2. Kassierer Clemens Pütz, Leiter der Jugendabteilung Eberhard Hövelmann, der Schüler-Abteilung Heinrich Bisselik, der Schwimmabteilung Hans Gretsch, Beisitzer im Gesamtvorstand: Franz Verhey, Gerhard Kersten. Rheingold war damals der vielseitigste Verein Emmerichs. Der VfB hatte eine Fußballabteilung mit drei Senioren-, drei Jugend- und vier Schülermannschaften, eine Leichtathletikabteilung mit zwei Handballmannschaften, einer kampfstarken Wasserballmannschaft und ein Karnevalskomitee, das zu den besten und sangesfreudigsten hierzulande zählte.

Das 25-jährige Bestehen wurde mit einer Sportwoche vom 6.-11. Juni eindrucksvoll gefeiert. Am letzten Sonntag traf im Hauptspiel der Festwoche der Honberger Spielverein auf den VfB Rheingold. Homberg, damals eine der besten Mannschaften am Niederrhein, gewann knapp mit 3:2 Toren. Am Sonntagabend fand ein großer Festball in den Räumen der Schützengesellschaft „Borussia“ auf dem Klosterberg statt.

Hohe Herren des Westdeutschen Spielverbandes zollten der tadellosen Vereinsarbeit und Vereinsführung die Anerkennung. In der Feierstunde erhielt unser 1. Vorsitzender Ludwig ter Smitten den großen Ehrenbrief des Deutschen Sportbundes.

Vielen Rheingoldern wurde die silberne Ehrennadel des Verbandes verliehen. In diesem Jahr verpflichtete der VfB Rheingold den Altinternationalen Karl Höger als Trainer.

 

1933

Das Jahr der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Der DFB wurde aufgelöst und es entstand das Reichsamt Fußball im NS-Reichsbund für Leibesübungen. Leiter des Fachamtes wurde der bisherige DFB-Präsident Felix Linnemann. Die geplante Einführung des Berufsfußballs und einer Reichsliga wurde ad acta gelegt.

 

Zum ersten Mal standen zwei westdeutsche Vereine im Endspiel um die Deutsche Fußballmeistershaft: Fortuna Düsseldorf schlug in Köln Schalke 04 3:0. Die Stadt Emmerich wurde 700 Jahre alt. Am 31. Mai 1233 hatte Graf Otto von Geldern mit Zustimmung des Kaisers Friedrich II. Emmerich zu einer königlichen und kaiserlichen Freistadt erhoben. Die Siebenhundertjahrfeier wurde um ein Jahr verschoben, weil die neuen Machthaber noch nicht bereit zum feiern waren. Bürgermeister Dr. Alff wurde abgelöst, ein kommissarischer Bürgermeister bestellt.

 

Wie in allen Vereinen erfolgte auch bei Rheingold die politische Gleichschaltung. Deshalb musste Willy Blümlein den Vorsitz übernehmen. Er sorgte dafür, dass politische Einflüsse die sportliche Vereinsarbeit nicht beeinträchtigen. Dadurch konnten unsere Mannschaften unbehelligt weiterspielen und Erfolge erzielen.

 

Die 1. Mannschaft gehörte weiterhin zu den Spitzenteams der 1. Bezirksklasse. Die 3. Mannschaft wurde Diplomsieger im Bezirk Oberhausen-Nord und die 1. Jugend in der Gruppe Nord des Gaues Wesel.

 

1934

Fußballweltmeisterschaft in Italien. Die junge deutsche Elf, von Reichstrainer Dr. Nerz am WM-System umgestellt, errang zur Überraschung der Fachwelt den 3. Platz. Im ersten Spiel schlug sie Belgien in Florenz 5:2. Im zweiten Spiel wurden die Schweden, die Argentinien ausgeschaltet hatten, in Mailand 2:1 geschlagen. Gegen die damals zur Weltspitze zählenden Tschechen verlor Deutschland in Rom mit 3:1. Im Kampf um den dritten Platz siegten wir sensationell über die österreichische Wundermannschaft in Neapel 3:2.

Schalke 04 wurde nach dramatischem Kampf zum ersten mal Deutscher Meister durch einen 2:1 Sieg über den 1. FC Nürnberg. Emmerich feierte sein 700-jähriges Bestehen. Der VfB Rheingold holte zum ersten Mal ein Repräsentativspiel nach Emmerich.

Auf dem überholten DJK-Platz am Borgheeser Weg (heute Eintracht-Platz) fand das Länderspiel Westdeutschland gegen Ostholland statt. Ostholland kam mit dem berühmten Mittelstürmer Backhjuis, bei Westdeutschland spielte der Rheingolder Fritz Kosinski Mittelstürmer. Westdeutschland siegte 1:0. Kosinski schoss das einzige Tor des Tages. Rheingolds 1. Mannschaft mischte weiter in der Spitze der Bezirksklasse mit. Unsere Reservemannschaft wurde Gaumeister im Gau Wesel/Dinslaken.

 

1935

Die deutsche Nationalmannschaft absolvierte in diesem Jahr 17 Länderspiele, eine Rekordzahl damals. 14 wurden gewonnen, eins verlief unentschieden und zwei gingen verloren. Schalke wurde zum zweiten Mal Deutscher Meister durch einen 6:4 Sieg über den VfB Stuttgart.

Unter Trainer Karl Höger gehörte unsere 1. Mannschaft weiter zur Spitze der ersten Bezirksklasse. Ein tolles Ergebnis: Weihnachten spielte unsere 1. Mannschaft gegen den deutschen Meister von 1933, Fortuna Düsseldorf, der mit acht Nationalspielern nach Emmerich kam, unentschieden 2:2. Unsere zweite Mannschaft wurde wieder Gaumeister im Gau Wesel/Dinslaken.

Leider ließ die Spielstärke der Jugendmannschaften nach, der Einfluss der HJ (Hitler-Jugend) machte sich bemerkbar.

 

1936

Bei den Olympischen Spielen in Berlin schnitt Deutschland hervorragend ab und belegte in der Gesamtwertung den ersten Platz, nur der Fußball versagte, obwohl Deutschland, nach den Erfolgen bei den letzten Weltmeisterschaften 1934, nun bei den Spielen der Amateure in Berlin Favorit war. Nach dem ersten 9:1 Sieg über Luxemburg verloren wir überraschend mit 0:2 gegen Norwegen. Reichstrainer Dr. Nerz hatte für den „Aufgalopp“ noch nicht die beste Mannschaft aufgestellt. Die Mannschaft verlor das Spiel und Dr. Nerz seine Stellung. Neuer Reichstrainer Sepp Herberger.

Rheingolds 1. spielte immer noch eine hervorragende Rolle in der Spitzengruppe der 1. Bezirksklasse, aber zur Meisterschaft langte es noch nicht. Die Jugendarbeit wurde empfindlich gestört. Unter dem Motto „Jugend soll durch Jugend geführt werden“, musste der bewährte Jugendleiter Eberhard Hövelmann abtreten und Jüngeren auf Geheiß der „HJ“ Platz machen. Schon bald blieben die früheren, großartigen Erfolge aus.

 

1937

Von elf Länderspielen gewann Deutschland zehn, eins lief unentschieden 2:2 gegen Holland. Die berühmt gewordene „Breslau-Elf“ schlug in einem wunderschönen Spiel Dänemark in Breslau mit 8:0. Schalke wurde zum 3. Mal Deutscher Meister durch einen 2:0 Sieg über Nürnberg.

Rheingolds erste Mannschaft errang unter ihrem berühmten Trainer Karl Höger die Meisterschaft in der 1. Bezirksklasse rechter Niederrhein mit der Mannschaft: Junkers, Peters, Schürmann, Seikowski, Modic, Tuxhorn, Pieper, Bartels. Rütter, Verkerk, Jansen, Welling, Baumbach. Rheingold stieg auf und spielte nun in der zweithöchsten westdeutschen Klasse.

 

1938

Rheingolds 1. Mannschaft spielte in der zweithöchsten Klasse mit so unbekannten Vereinen wie Preußen Krefeld, Hornberger Spielverein, VfR Neuss, Union Krefeld zusammen. Sie schlug sich im ersten Jahr hervorragend und belegte am Ende den dritten Platz in der Tabelle.

 

1939

Felix Linnemann, der Leiter des Fachamtes Fußball, erwirkte die Erlaubnis zur Einführung einer Reichsliga, aber der Ausbruch des zweiten Weltkrieges versperrte den Weg. Dennoch wurde weiter Fußball gespielt, 15 Länderspiele wurden absolviert, davon fünf nach Kriegsausbruch. Schalke wurde zum vierten Mal Deutscher Meister durch ein 9:0 gegen Admira Wien.

Rheingolds 1. Mannschaft war am Ende der Saison Anwärter auf den Meistertitel. Das entscheidende Spiel fand in Krefeld in der Grotenburgkampfbahn statt. Rheingold erzielte gegen Union Krefeld ein 2:2, das langte nur für den zweiten Platz. Union Krefeld wurde Meister. Die Kritiker schrieben hinterher: „Es war ein Spiel zweier Meister“. Auch der 2. Platz war für die Rheingold-Elf ein großer Erfolg.

 

1940

 

Während die „Kleinen“ kriegsbedingte Einschränkungen hinnehmen mussten, lief der Sport der „Großen“ noch auf vollen Touren. Zehn Länderspiele fanden statt, u.a. mit einem 13:0 Sieg über Finnland. Schalke wurde zum fünften Mal Deutscher Meister durch ein 1:0 über den Dresdner SC.

Durch den Krieg und seine Folgen musste Rheingold den Spielbetrieb stark einschränken und die erste Mannschaft offiziell von der Meisterschaft zurückziehen. Sie wurde dem linksrheinischen Bezirk zugeteilt und errang dort prompt die Meisterschaft.

 

1941

Neun Spiele der Nationalmannschaft, darunter ein 7:0 Sieg über Ungarn in Köln. Deutscher Meister wurde Rapid Wien durch einen 4:3 Sieg in der Wiederholung und nach Verlängerung über Schalke 04.

Rheingolds 1. Mannschaft errang wieder die Meisterschaft am linken Niederrhein.

 

1942

Das letzte Jahr der Länderspiele, wieder mit einem Sieg über Ungarn (3:5) in Budapest und einem 7:0 Sieg über Rumänien. Das letzte Spiel im Krieg gewann Deutschland 5:2 über die Slowakei in Pressburg. Schalke wurde zum sechsten Mal Deutscher Meister durch einen 2:0 Sieg über Vienna Wien.

Rheingold errang zum letzten Mal die Meisterschaft im Bezirk am linken Niederrhein.

 

1943

Keine Länderspiele. Keine Meisterschaften mehr auf den unteren Ebenen. Rheingold hielt den Spielbetrieb dennoch aufrecht, um der Jugend Gelegenheit zu geben, Sport zu treiben.

 

1945

In Emmerich lebten nur noch 500 Menschen, als am Karsamstag die alliierten Truppen die Ruinenstadt besetzen. 680000cbm Schutt, das war Emmerich am 08. Mai, dem Ende des Krieges unter Hitlerdiktatur.

Etwa 600 Emmericher fielen auf den Schlachtfeldern, 650 Tote forderte der Luftkrieg, über 250 Menschen werden vermisst. Viele Rheingolder überlebten den Krieg nicht, darunter Vorstandsmitglieder und aktive Spieler, wie Wilhelm Hoffrone, Ernst Kuhlmann, Karl Imkamp, Heinrich Idink, Heinrich Bisselik, Heinrich Thuis, Alois Modic, Heinrich Tuxhorn, Heinrich Baumbach, Fritz Giltjes, Josef de Moll, Johann Gödden.

 

Aber Emmerich atmete noch und lebte bald wieder auf. Im Juni zählte die Stadt bereits wieder 2.212, im August 4.461 und Ende des Jahres 6.685 Einwohner. In Kellern und Notunterkünften richteten sie sich dürftig ein. Im Juli wurde die Stadt wieder mit Wasser und im September wieder mit Strom versorgt. Der Wiederaufbau setzte ein.

 

Bereits im August trafen sich die ersten Rheingolder bei Heinz van Ackeren in der Baustraße. Sie wollten Rheingold wieder aufleben lassen, fanden aber weder einen Vorsitzenden noch einen Vorstand. Der Sportplatz in Borghees war wüst und leer, Granatlöcher machten den Fußballplatz unbespielbar. Das Clubhaus war eine Ruine, die Mauer zerstört, Kassenhaus und Umzäunung waren verschwunden.

Dennoch ließen sich die Rheingolder um Heinz van Ackeren, Berni Wolters, Menne Nowack nicht entmutigen. Sie planierten das Spielfeld in Borghees und machten es wieder bespielbar. Sie liehen sich einen Fußball und trainierten wieder. Die ersten auswärtigen Fußballspiele fanden in Vrasselt, Millingen, Anholt und Isselburg statt. Mit Pferdekarren fuhr man dorthin.

Am 29. September fand beim Licht einer Stalllaterne im späteren Vereinslokal die erste Vorstandssitzung statt. Ein provisorischer Vorstand wurde gewählt, der Aufbau konnte beginnen.

Der Verband hatte inzwischen seine Vereine in Liga, Bezirksklasse und Kreisklasse eingestuft. Rheingold wurde der Bezirksklasse zugeteilt, konnte sich aber in den Kreisausscheidungsspielen mit Wesel und den Bocholter Vereinen für die Liga qualifizieren.

 

1946

Am 28. Januar fand die erste Sitzung der Stadtvertretung statt. Architekt Paul van Aaken wurde Bürgermeister, Hubert Fink Stadtdirektor. Durch die Siege in den Kreisausscheidungen kam Rheingold in die Oberliga, zusammen mit namhaften Vereinen wie Duisburger Spielverein, Hamborn07, Meidericher Spielverein MSV, Rot-Weiß Oberhausen. Rheingold spielte nur eine bescheidene Rolle. Es fehlten die Spieler, die noch nicht heimgekehrt waren, es fehlte an Ausrüstung. Die erste Mannschaft hatte nur neun Paar Fußballschuhe. Die fehlenden wurden beim Gegner entliehen. Es fehlten Verkehrsmittel, Verpflegung, Bekleidung. Nur Hunger hatte man damals genug. Trotz allem wurde der Spielbetrieb aufrecht erhalten.

Der VfB Rheingold berief eine ordentliche Versammlung ein und wählte folgenden Vorstand, der den Verein in den ersten schweren Jahren nach dem Krieg leitete: 1. Vorsitzender Heinrich Tervoert, 2. Vorsitzender Karl Modic, 1. Kassierer Clemens Pütz, 2. Kassierer Jonny Daams, 1. Geschäftsführer Leo Varwyk, 2. Geschäftsführer Bernhard Wolters, Jugendabteilungsleiter Theodor van der Sant.

Folgende Spieler spielten in der Oberliga: Clemens Schlichtenbrede, Heinz van Ackeren, Kneles Peters, Menne Nowack, Berni Wolters, Menne Verfürth, Jupp Hoppe, Paul Bonekamp, Kiki Bartels, Philipp Herr, Willi Roesch, Günther Pooth, Hans Timmer, Klaus Dorschel

 

1947

Die Einwohnerzahl stieg auf 7.573, das waren aber nur 45% der ehemaligen Einwohner von 1939. Das Wohnungselend war unbeschreiblich. Erst 10% der früheren 4.235 Wohnungseinheiten waren menschenwürdig instandgesetzt. Der Rest der Einwohner hauste in Kellerruinen und Notunterkünften.

Der Hunger war am Jahresende am größten. Für den „Normalverbraucher“ gab es für vier Wochen: 75g Fett, 100g Fleisch, 1 Ei, 8kg Brot, 1 Liter Magermilch, 1.250g Nährmittel, 8kg Kartoffeln, 500g Heringe, 62,5g Fettkäse, 500g Zucker und Marmelade.

Dennoch wurde Fußball gespielt. Nach dem Gastspiel in der Oberliga kehrte unsere Mannschaft in die Bezirksliga zurück, in der sie u.a. auf die starken Mannschaften  von Duisburg 48/99, VfB Bottrop und SC Styrum traf. Trainer Fritz Kosinsky.

Im Juli feierte der Verein, obwohl oder gerade weil die Not hierzulande so groß war, sein 40-jähriges Jubiläum für damalige Verhältnisse glanzvoll. In Emmerich stand kein Saal mehr, darum wurde ein großes Zelt beschafft, in dem man auf dem Kapaunenberg drei Tage lang feierte. Von nah und fern kamen die Mitglieder und Freunde des Vereins, sie feierten ein frohes Wiedersehn und den Geburtstag ihres 40 Jahre alten VfB Rheingold. Ludwig ter Smitten wurde Ehrenvorsitzender und Franz Verhey Ehrenvorstandsmitglied.

Die Reservemannschaft spielte in der 2. Kreisklasse. Obwohl sie wegen der schwierigen Fahrt- und Platzverhältnisse nicht jedes Spiel bestreiten konnte, belegte sie einen Platz in der Spitzengruppe. Die Jugend- und Schülermannschaften waren mit guten Erfolgen aktiv. Die starke Altherrenmannschaft errang Sieg auf Sieg.

In Verhandlungen mit der deutschen Bundesbahn wurden Verbesserungen des Sonntagsfahrplans erreicht, so dass die Fußballmannschaften ggfs. vom Holzgas-LKW auf die Bahn umsteigen konnten.

In den Vorstand des Fußballkreises Rees/Bocholt wurden Heinrich Tervoert als 2. Vorsitzender, Eberhard Hövelmann als Obmann der Spruchkammer und Thet van der Sant als Jugendausschuss-Mitglied berufen.

Die Mitgliederzahl stieg von 283 auf 440 an, da viele Rheingolder aus Gefangenschaft und Evakuierung in die Heimat zurückkehrten.

 

1948

Währungsform in Deutschland. Die allgemeine Lage normalisierte sich, doch im Sport noch nicht. Rheingolds erste Mannschaft belegte den 6. Platz in der Tabelle der Bezirksliga. Die Reservemannschaft und die Jungliga spielten mit guten Erfolgen in ihren Klassen. Die Spieler der unteren Mannschaften konnten nur unter großen Schwierigkeiten durchgeführt werden. Die Jugend- und Schülermannschaften litten hierunter ganz besonders, weil die Begeisterung des Nachwuchses sehr groß war.

 

1949

Die Form unserer ersten Mannschaft hatte nachgelassen. Sie erreichte in der abgelaufenen Saison den 8. Tabellenplatz. Die Nachwuchsmannschaften hatten immer noch zu wenige Spieler, da Gegner fehlten. Die Altherrenmannschaft war sehr aktiv und erfolgreich. Die Jugendabteilung blühte unter der Leitung von Thed van der Sant wieder auf. Beide Jugendmannschaften wurden Diplomsieger. Der Verein zählte bereits wieder über 500 Mitglieder.

 

1950

Emmerich hatte inzwischen 10.000 Einwohner, 33 Fabriken (1938: 37), 20 Großhandlungen (26) und 213 Handwerksbetriebe (294). Mit der Wirtschaftslage normalisierte sich auch der Sport zusehends, doch durfte Deutschland noch nicht an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmen.

 

Die Erfolge der ersten Rheingold Mannschaft reichten noch nicht zu einer besseren Platzierung. Die 2. Mannschaft hatte in der 2. Kreisklasse wieder einen geregelten Spielbetrieb und erreichte einen guten Mitteplatz. Die 3. Mannschaft musste sich mit Privatspielen begnügen. Die Jugendabteilung wurde immer stärker. Fünf Jugend- und Schülermannschaften spielten wieder Fußball für Rheingold. Die Tischtennismannschaft wurde Meister in der ersten Kreisklasse und steig auf.

 

1951

Die deutsche Nationalmannschaft absolvierte wieder sechs Länderspiele, gewann vier und verlor zwei. Deutscher Fußballmeister wurde zum ersten Mal der 1. FC Kaiserslautern durch einen 2:1 Sieg über Preußen Münster.

Unsere 1. Mannschaft gehörte zunächst zu den Abstiegskandidaten, fing sich aber in der 2. Serie und kam auf einen guten Mittelplatz, den die 2. und dritte Mannschaft ebenfalls erreichten. Die 2. Jugendmannschaft wurde Diplomsieger der Gruppe Nord im Kreis Rees/Bocholt.

 

1952

Die 1. Mannschaft spielte endlich wieder eine Favoritenrolle in der Bezirksklasse. Sie erreichte am Ende den dritten Platz und das zweitbeste Torverhältnis. Die 2. Mannschaft erkämpfte sich einen guten Mittelplatz und die 3. Mannschaft wurde Gruppenerster.

Olympische Spiele in Helsinki: Deutschland war mit einer reichen Fußball-Amateurmannschaft dabei, die beinahe die Bronzemedaille errungen hätte. Sie unterlag recht unglücklich gegen die jugoslawische Mannschaft, die mit der 1954 in der Schweiz aufgetretenen Elf nahezu identisch war. Olympiasieger wurde die berühmte Ungarnelf um Puskas und Kocsis.

Unsere A-Nationalmannschaft absolvierte sechs Länderspiele, gewann fünf und spielte eins unentschieden. Deutscher Meister wurde der VfB Stuttgart, der gegen den 1. FC Saarbrücken 3:2 gewann.

1953

Rheingolds Erste erreichte in der Bezirksklasse den 6. Platz mit 36:24 Punkten. Sie schoss 99 Tore. Die 2. und 3. Mannschaft nahm nach der Meisterschaftsrunde noch an Pokalspielen teil und wurde Pokalsieger. Die 1. Mannschaft unserer Tischtennisabteilung wurde Meister und stieg in die Landesliga auf.

 

1954

Fußballweltmeisterschaft in der Schweiz. Im ersten Spiel unserer Gruppe besiegte die deutsche Nationalelf die Türkei 4:1. Im zweiten Spiel gegen die Favoriten Ungarn schonte Sepp Herber viele Spieler. Deutschland verlor 8:3. Um den Eintritt ins Viertelfinale war ein weiteres Spiel gegen die Türkei erforderlich. Deutschland gewann dieses Mal 7:2. Im Viertelfinale wurde Jugoslawien 2:0 und im Halbfinale Österreich 6:1 besiegt. Unsere nicht gesetzte Nationalmannschaft war damit im Finale und wurde durch einen 3:2 Sieg gegen die haushohen Favoriten Ungarn Weltmeister. Dadurch stieg das Ansehen Deutschlands in der Welt nicht nur sportlich, sondern auch darüber hinaus.

Rheingolds Erste hatte wieder eine schwere Saison hinter sich. Sie erreichte den fünften Platz, 34:26 Punkte und 77:69 Tore. Die 2. Mannschaft konnte mit einem 4. Platz in der II. Kreisklasse zufrieden sein, die 3. Mannschaft erreichte nur einen vorletzen Platz.

Rheingold, stets bemüht, die internationalen Beziehungen zu stärken, spielte in diesem Jahr u. a. gegen den Sportclub Dudelingen (1. luxemburgische Division), SC Oestersund (2. Klasse in Schweden) und gegen Go Ahead Deventer anlässlich einer Sportplatzeinweihung beim Sportverein Hengelo.

 

1955

Unsere 1. Mannschaft erkämpfte im Spieljahr 1954/55 recht unglücklich. Auswärts konnte sie nicht gewinnen, nur zweimal unentschieden erreichen. Mit 30:28 Punkten und 96:72 Toren belegte sie den achten Platz. Der Kampf in der Bezirksklasse war in diesem Jahr besonders reizvoll, da mit dem Weseler Spielverein, dem 1. FC und Olympia Bocholt alle Spitzenvereine des Kreises Rees/Bocholt in einer Klasse wieder vereint waren.

Unsere 2. Mannschaft belegte den vierten und die Lehrmannschaft sogar den zweiten Platz in ihrer Klasse. Bei den Stadtmeisterschaften wurde die erste Mannschaft überlegen Sieger und Stadtmeister. Die 1. Jugendmannschaft wurde Gruppenmeister.

Die 1. Tischtennismannschaft, im Vorjahr abgestiegen, stieg wieder in die Landesliga auf. Auf Initiative der Stadt Emmerich erlebten 15 Jugendspieler der Emmericher Vereine eine achttägige Englandreise. Mit Bahn, Schiff und Bus erreichten sie Wickfort – südwestlich von London gelegen – wo sie alle privat untergebracht waren.

In diesem Jahr verbrachte eine Jugend-Stadtauswahl der 3 Emmericher Vereine einen 8 tägigen Aufenthalt in England. Sehenswürdigkeiten, Stadt London, Southampton on Sea und vieles mehr organisierten die Gastgeber. Gespielt wurde natürlich auch, mit 7:1 Toren gegen den Sportverein Wickfort und als Bonbon gegen Arsenal London. Dieses Spiel wurde natürlich verloren.

 

1956

Laut Beschluss des Fußballverbandes Niederrhein hatten die drei Ersten der Tabelle die Chance, aus der Bezirksklasse in die Amateurliga aufzusteigen. Unsere erste Mannschaft hatte eine gute Serie, landete aber auf dem undankbaren 4. Platz mit 40:20 Punkten und 83:58 Toren. Auf Grund dieses guten Ergebnisses verpflichtet der Vorstand unseren ehemaligen, erfolgreichen Trainer Karl Höger mit der Hoffnung, im Jubiläumsjahr 1957 den Aufstieg in die Amateurliga zu schaffen. Er löste Heinz van Ackeren ab, der seit 1951 die Seniorenmannschaften unentgeltlich trainiert hatte. Leider verlief das Fußballjahr für die 2. und dritte Mannschaft nicht so erfolgreich ab. Sie landeten beide in der unteren Tabellenhälfte.

Herr Tervoert avancierte vom 2. bis zum 1. Vorsitzenden des Sportkreises Rees/Bocholt und Eberhard Hövelmann blieb nach wie vor Obmann der Kreisspruchkammer.

 

1957

Der VfB Rheingold bestand 50 Jahre und feierte vom 10. bis zum 17. Juni ein großartiges Jubiläum. Leider war es der ersten Mannschaft trotz guter Leistungen nicht vergönnt, den Aufstieg zur Amateurliga zu schaffen. Noch am vorletzen Sonntag führte sie die Tabelle mit 42:18 Punkten vor Goch mit 41:17 Punkten und dem Weseler Spielverein mit 40:20 Punkten. Da Viktoria Goch das Nachholspiel gewann, wurde die Mannschaft Meister mit 43:17 Punkten. Das war hart, im Jubiläumsjahr den Aufstieg so knapp zu verpassen. Aber die Rheingolder ließen sich nicht unterkriegen und feierten ein glanzvolles goldenes Jubiläum.

Der Festausschuss mit Eberhard Hövelmann, Willi Pieper, Jean Berndsen und Willy Huybers hatte ein Programm ausgearbeitet, das eine Woche lang pünktlich ablief. Die Höhepunkte lagen am Wochenende: Am Sonntag (15. Juni) fand in Borghees zunächst ein Jugend-Auswahlspiel Niederrhein-Sportkreis Rees/Bocholt und danach ein Fußballspiel Niederrhein Holland statt.

 

Festlich verlief die Feier am Sonntagvormittag im Saale Slyter unter Mitwirkung der Emmericher Orchester Gemeinschaft. Nach der Ouvertüre zu „Iphigenie in Aulis“ von Chr. W. Gluck und der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Hein Tervoort hielt Verbandsvorsitzender Michael Berchem die Festansprache. Anschließend ehrte er die unseren Ehrenvorsitzenden Ludwig ter Smitten und verlieh Hein Tervoert und Eberhard Hövelmann die goldene Verbandsnadel.


Ein weiterer Höhepunkt qar am Nachmittag das Jubiläumsspiel Rheingold gegen den deutschen Amateur Vizemeister Homberger SV und am Abend dann der große Festball im Schützensaal Kapauenberg, bei dem den alten Rheingoldern Gis Kraayvanger, Jupp Wolters, Franz Eusterholz und Jupp Roesch die goldene Vereinsnadel verliehen wurde. Die ausgezeichnete Organisation des Festes, besonders bei dem großen internationalen Fußballspiel in Borghees, wurde allgemein anerkannt und in der amtlichen Verbandszeitung lobend erwähnt.

Im Jubeljahr erreichte die 2. Mannschaft nur einen 9. Platz mit 24:28 Punkten, die 3. Mannschaft kam in der 2. Kreisklasse auf den 5. Platz mit 23:21 Punkten. Die Jugend- und Schülermannschaften wurden Diplomsieger der Gruppe Nord, Kreis Rees/Bocholt.

Den traditionellen Sportplatz in Borghees konnten wir im Jubeljahr als unser Eigentum erwerben, damit waren wir weit und breit der einzige Verein mit einer eigenen Platzanlage.

Zum Vorstand gehörten: 1. Vorsitzender Heinrich Tervoert, 2. Vorsitzender Jean Gammerschlag, 1. Geschäftsführer Leo Varwyk, 2. Geschäftsführer Eberhard Heuvelmann, 1. Kassierer Theodor Schreur, 2. Kassierer Heinz Biermann, Jugendobmann Thed van der Sant. Der VfB Rheingold erreichte eine stolze Zahl von 600 Mitgliedern.

 

1958

Der VfB Rheingold wurde Meister der Bezirksklasse und stieg in die Landesliga auf. Ein lang ersehnter Wunsch vieler Fans ging in Erfüllung. Von 30 Spielen wurden 22 gewonnen, 2 endeten unentschieden und 6 gingen verloren – 46:14 Punkte, Torverhältnis 102:42.

Ein stolzer Erfolg. Eine großartige Aufstiegsfeier und eine Reise zur Weltausstellung nach Brüssel war Dank des Vereins an die erfolgreiche Mannschaft, die 1958 folgende Spieler einsetze: Bisseling, Peters, Mies, Wurring, Cirkel, Koenzen, Heue, Bonekamp, van der Sant, Nienhaus, Dr. Raben, Welling, Wins, Derksen.

Trainer Karl Höger, Spielausschußobmann Karl-Heinz Wolters.

Die 2. und 3. Mannschaft standen der „Ersten“ nicht viel nach. Die „Zweite“ belegte den 2. Tabellenplatz mit 43:13 Punkten und 89:38 Toren. Die „Dritte“ errang ebenfalls den 2. Platz mit 40:8 Punkten und 71:36 Toren. Sechs Jugend-, Schüler- und Knabenmannschaften kämpften erfolgreich für den VfB Rheingold.

1959

Nach sehr gutem Start in der Landesliga ließ die Kampfkraft unserer 1. Mannschaft etwas nach. Mit 28:32 Punkten und 57:68 Toren wurde der Klassenerhalt, allen Unkenrufen zum Trotz, gesichert.

Die 2. Mannschaft errang 34:36 Punkten und 64:54 Tore. In der Pflichtspielvorrunde belegte die 3. Mannschaft den 3. Platz mit 29:11 Punkten.

Die Jugend-, Schüler- und Knabenmannschaften spielten erfolgreich in ihren Gruppen.

 

1960

Olympische Spiele in Rom. Jugoslawien wurde Fußball-Olympiasieger. Real Madrid zum 5. Mal Europacup-Sieger, Hamburger SV zum dritten Mal Deutscher Meister durch einen 3:2 Sieg über den 1. FC Köln.

 

Rheingolds 1. Mannschaft konnte sich in der Landesliga behaupten. Sie erreichte den 10. Platz mit  27:33 Punkten. Die 2. Mannschaft peilte vergebens den Aufstieg an. Die „Dritte“ errang wiederrum die Gruppenmeisterschaft.

Der Altinternationale Karl  Höger, Jugendfreund Sepp Herbergers, der vor dem Krieg sieben Jahre und nun vier Jahre lang Rheingold trainiert hatte, übergab das Amt des Rheingold Trainers seinem Sohn Karl-Heinz, früher Torwart bei Werder Bremen, SpVgg Fürth und SW Essen. Unserem Freund und Helfer Karl Höger haben wir viel zu verdanken.

Der deutsche Fußballweltmeister von 1955 und Pokalsieger RW Essen( u. a. mit dem berühmten Torwart Fritz Herkenrath) spielte in Borghees und besiegte Rheingold mit 8:1.

 

1961

Nach schwachem Start blieb Rheingolds Erste Mannschaft in 12 Spielen der Landesliga hintereinander ungeschlagen und erreichte einen hervorragenden 3. Platz, ein herausragendes Ergebnis unserer Vereinsgeschichte. Die 2. Mannschaft hoffte vergeblich auf den Aufstieg, die „Dritte“ holte wiederum den Gruppensieg.

 

1962

Am 28. Juli beschloss der DFB-Bundestag in Dortmund die Einführung der Bundesliga für 1963. Der VfB Rheingold feierte sein 55. Stiftungsfest im Saale Sluyter. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde geehrt: Robert Harms, Clemens Pütz und Heinrich Hövelmann.

 

Die 1. Mannschaft gehörte am Ende der Saison zur Spitzengruppe der Landesliga. Die „Zweite“ schaffte endlich den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Von 28 Spielen wurden 16 gewonnen, 3 verloren und 9 endeten unentschieden 41:15 Punkte und 67:29 Toren.

Rektor Eberhard Hövelmann, jahrzehntelanges Vorstandsmitglied und treuer begleiter der Reserve, konnte diesen Aufstieg noch miterleben, verstarb aber einige Monate später. Unterstützt wurde er im Aufstiegsjahr vom Rheingold-Schützenzug der St. Sebastian Schützenbruderschaft (W. Huybers), der ständig Fahrzeuge und zusätzlich Begleiter für die Reserve stellte. Zur Aufstiegsmannschaft gehörten: Peters, W. Knuth, Güthoff, Dormann, Kemkes, Sack, Heuer, Dietmann, Manfred Kurth, Nienhaus, Hommen, Wurring.

Die 1. Mannschaft spielte im Jubiläumsjahr in folgender Aufstellung: Kapelle, Bisseling, Eykelenkamp, Neumann, Bonekamp, Skop, Welling, Sack, van der Sant, Cirkel, Paul, Erich und Max Schiller.

Trainer: Karl-Heinz Höger, Fußballobmann: Karl-Heinz Wolters, Betreuer: Heinrich (Pängel) Ebbing und Gerd Theisen. Fünf Jugend-, Schüler- und Knabenmannschaften gehörten zur Jugendabteilung, die seit 1946 Thet van der Sant vorbildlich leitete. Die A1-Jugend wurde Kreismeister und nahm mit wechselndem Erfolg an der Niederrheinmeisterschaft teil.

 

1963

Letzter Deutscher Meister vor der Einführung der Bundesliga wurde Borussia Dortmund durch einen 3:1 Sieg über den 1. FC Köln. Dann startete die Bundesliga. Aus Westdeutschland waren dabei: Borussia Dortmund, 1. FC Köln, FC Schalke 04, Meidericher Spielverein, Preußen Münster.

Rheingolds 1. Mannschaft behauptete sich in der Spitzengruppe der Landesliga, die 2. Mannschaft hielt sich gut in der 1. Kreisklasse und erzielte gegen die 1. Mannschaften der Nachbarvereine gute Ergebnisse. Die 3. Mannschaft vertrat mit Erfolg die 2. Mannschaft in der 2. Kreisklasse.

 

1964

In Emmerich wurde das Eugen-Reintjes-Stadion eingeweiht. Rheingolds 1. Mannschaft landete in der Abschlusstabelle auf dem 10. Platz mit 28:32 Punkten und 51:61 Toren, immerhin vor dem 1. FC Bocholt. Die A1-Jugend spielte mit wechselndem Erfolg in der Jugend-Bestengruppe, die 1. Schülermannschaft errang die Meisterschaft ohne Punkteverlust mit 94:6 Toren.

 

1965

Die Autobahn bei Emmerich wurde im April und die Rheinbrücke im September eingeweiht. Neue Verkehrsverbindungen wurden damit auch für die Fußballspieler geschaffen. Rheingold wurde der linksrheinischen Landesliga zugeteilt.

Nach einer schweren Serie erreichte Rheingolds Erste in der Abschlusstabelle den 12. Rang mit 29:35 Punkten und 65:74 Toren.

Die 2. und 3. Mannschaft erreichten gute Mittelplätze. Rheingold nahm mit sechs Jugend- und Schülermannschaften an Meisterschafts- und Pokalspielen teil, die A1-Jugend in der Jugend-Bestengruppe.

Die 1. und 2. Schüler- und die 1. Knabenmannschaft errangen die Meisterschaft in ihren Gruppen. Die 1. Schüler-Elf wurde Pokalsieger und errang weitere Pokale auf den Turnieren bei Rot-Weiß Emmerich und in Rees.

Zum Jahreswechsel wurde das Vereinslokal am “Klosterberg“ (früher Otto Roeder und Hein „Pöngel“ Ebbing) in die Gaststätte van Ackeren, Baustrasse, verlegt. Für viele Rheingolder wurde das Lokal bei Heinz (Bauer), Wili und Else van Ackeren das zweite Zuhause.

 

1966

Nach vierjähriger Zugehörigkeit zur 1. Kreisklasse musste unsere 2. Mannschaft den bitteren Weg des Abstiegs in die 2. Kreisklasse gehen. Dagegen schlug sich unsere 3. Mannschaft hervorragend. Eine 4. Mannschaft musste wieder vom Spielbetrieb zurückgezogen werden.

Ende der Saison trat Karl-Heinz Höger als Trainer zurück.- Sechs Jahre lang hatte der vorbildliche Sportsmann die erste Mannschaft erfolgreich trainiert. Neuer Trainer wurde Hans Welcke.

Die Generalversammlung vom 17. Oktober beschloss einstimmig den Tausch des Sportplatzes Borghees gegen einen Platz innerhalb des Eugen-Reintjes-Stadion, da eine notwendige Erneuerung des alten Platzes von den Behörden nicht finanziert wurde.

 

1967

Rheingold schaffte den Klassenerhalt und gehörte nun seit zehn Jahren der Landesliga an. Die 2. Mannschaft belegte einen Platz im Mittelfeld der 2. Kreisklasse und die 3. errang die Meisterschaft in ihrer Klasse und erhielt außerdem den Fairnesspreis. Unsere Jugendabteilung errang drei Stadtmeisterschaften. Die 1. Schülermannschaft holte sich nach der Gruppenmeisterschaft den Titel eines Kreismeisters und nahm mit wechselnden Erfolgen an der Niederrheinmeisterschaft teil.

Thed van der Sant, der seit dem Wiederbeginn nach dem Krieg die Jugend vorbildlich betreut hatte, musste leider aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Jugendleiter niederlegen. Nachfolger wurde Heinz van Niersen.

Der neue Sportplatz im Eugen-Reintjes-Stadion wurde durch Eigeninitiative und mit großartiger Unterstützung der Bundeswehrpioniere aufgebaut. Der Mitgliederbestand ging auf 552 Mitglieder zurück.

Vom 8. bis 12. August wurde im echten Rheingold Geist das 60-jährige Stiftungsfest gefeiert. Höhepunkt war das Spiel gegen den VfL Bochum, das wir 2:4 verloren. Die A1-Jugend unterlag der A1-Jugend von Schalke 04 mit 1:2, während die C1-Jugend Schalke 04 4:1 besiegte. Außerdem fand im Rahmen der Festwoche ein Amateur-Verbandsspiel Niederrhein gegen Mittelrhein hier statt, das hervorragenden Fußball bot und unentschieden endete. Der Festball fand mit vielen Ehrengästen vom Nieder- und Mittelrhein im Saal des Klostergartens (Sluyter) statt. Den vielen Ehrungen folgte eine rauschende Ballnacht, wie man u. a. der Presse entnehmen konnte.

Der Vorstand im Jubiläumsjahr: 1. Vorsitzender Leo Varwyk, 2. Vorsitzender Berni Verehy, 1. Geschäftsführer Hans Hülkenberg, 2. Geschäftsführer Heinz Wittek, Schatzmeister Heinz Landers, 1. Kassierer Heinz Biermann, 2. Kassierer Willi Telaak, Jugendobmann Thed van der Sant, Spielausschussobmann Karl-Heinz Wolters, genannt Kök. In der 1. Mannschaft wurden folgende Spieler eingesetzt: Massop, Fels, Kurth, Goores, van Emmerloot, Eikelenkamp, Heiner de Moll, Bonekamp, Josen, Nienhaus, Hübers, Schroth, von Uehm, Max Schiller. Trainer: Hans Welcke, Spielausschuss: Karl-Heinz und Berni Wolters, Berni Verhey, Paul Schürmann, Heinz Kempkes

 

1968

Rheingold 1 behauptete sich weiter in der Landesliga. Die 2. Mannschaft spielte mit Erfolg in der 2. Kreisklasse. Die 3. Mannschaft wurde Gruppenerster und stieg in die 2. Kreisklasse auf. Hans Welcke, der Rheingold zwei Jahre trainiert hatte, wurde von „Jimmy“ Traska abgelöst.

Die 1. Jugendmannschaft wurde zum ersten Mal Meister der Jugend-Bestenklasse. Von 22 Spielen wurden 16 gewonnen, 4 endeten unentschieden und 2 gingen verloren 36:8 Punkte, Tore 77:22.

Die erfolgreiche Mannschaft: Tönnissen, van Niersen, Landers, Jerke, Willy Huybers, Kemkes, Gorgs, Dietmar Bonhof, Heiner Huybers, Trillhose, Tervoort, U. de Moll.

Trainer Friedhelm Nienhaus, Jugendleiter: Heinz van Niersen. Die 1. Schülermannschaft wurde Vizekreismeister. Im November wurde unser Aschenplatz am Eugen-Reintjes-Stadion eingeweiht. Eine für den Trainingsbetrieb ausreichende Flutlichtanlage wurde am Platz installiert.

 

1969

Unsere 1. Mannschaft zeigte sich stark verbessert und erreichte einen guten Mittelplatz. Die 2. Mannschaft wurde Meister der 2. Kreisklasse und stieg in die 1. Kreisklasse auf. Für sie spielten: Tönnissen, Willing, Dietmann, Greiner, Jürgen Schoenenberg, Gertsen, Hans-Jürgen Gorgs, Köster, van Niersen, Welling, van Uehm, Winfried Hübers, Hermann Hermes.
Trainer Karl-Heinz Wolters, Betreuer Karl Vennemann.

Die A1-Jugend gab im vorherigen Jahr sieben Spieler an die Seniorenmannschaften ab. Dennoch erreichte sie einen guten 2. Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf den Sieger.

 

Die B1-, C1-, D2-, D3- und D4-Mannschaften wurde alle Gruppensieger. Die C1 erreichte einen 3. Platz bei der Kreismeisterschaft.

 

Den Ehrenbürgerbrief für 50-jährige Vereinszugehörigkeit erhielten am 3. Oktober: Johann Berndsen, Bernhard Bisselik, Frank Bisselik, Willy Mooren, Heinrich Motz, Peter Evers, Bernhard Gödden, Heinrich Hammann, Josef Hellebrand, Heinrich Hövelmann, Paul Knoop, Albert Kraayvanger, Edi Schulz, Karl Verhey, Josef Willing, Bernhard Wolters, Hans Zimmermann.

 

1970

Rheingolds Erste landete wieder im Mittelfeld, die „Zweite“ sicherte sich erst im Endspurt den Verbleib in der 1. Kreisklasse und die „Dritte“ belegte einen guten Platz im Mittelfeld der 2. Kreisklasse.

Helle Freude bereitete die Jugendabteilung unter Heinz van Niersen und dem Trainer Friedhelm Nienhaus. Die A1 Jugend wurde wieder Kreismeister. Von 24 Spielen wurden 18 gewonnen, drei verloren und drei endeten unentschieden. Im Kampf um die Niederrheinmeisterschaft siegte die A1 über Kevelaer 3:1 und Meerbeck 2:1 und verlor in Duisburg beim MSV 2:0. Dennoch erreichte sie Punktgleichheit und Wiederholung mit Meerbeck und dem MSV Duisburg. Meerbeck wurde 1:0 besiegt, das Spiel gegen den MSV ging unglücklich 2:1 verloren. Dafür errang die A1 die Stadtmeisterschaft, ebenso wie wie die C1- und D1- Jugend.

 

1971

Mit 33:27 Punkten erreichte Rheingolds Erste wieder mal einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Die 2. und 3. Mannschaft mussten sich mit mittleren Tabellenplätzen begnügen. Die A1-Jugend erreichte einen 2. Tabellenplatz und stieg dadurch in die höchste deutsche Jugendklasse, in die Niederrheinliga auf. Dank des Vereins war eine Fahrt nach England.

Die C1-Jugend errang in der neu gegründeten Schüler-Bestenklasse einen guten Mittelplatz. Groß war der Erfolg der D1-Jugend: in 30 Spielen siegte sie 28 mal, Torverhältnis 168:5. Nach dem Gruppensieg errang sie die Kreismeisterschaft.

Die Mitgliederzahl stieg auf 650 Mitglieder.

 

1972

Die 1. Mannschaft startete schlecht. Trainer Traska wurde abgelöst durch Friedhelm Nienhaus. Die „Erste“ erkämpfte sich noch einen guten Mittelplatz. Die „Zweite“ musste wieder in die 2. Kreisklasse absteigen, wo die „Dritte“ sich in der abgelaufenen Saison schon gut gehalten hatte.

Acht Jugendmannschaften spielten für Rheingold. Die A1 konnte sich in der Niederrheinliga behaupten, sie wurde Stadtmeister und errang den begehrten Tillmann-Pokal. Insgesamt stellte die Jugend-Abteilung drei Stadtmeister.
Aus Anlass des 65-jährigen Bestehens fand im Eugen-Reintjes-Stadion ein Jugendländerspiel zwischen Westdeutschland und Holland statt, das Rheingold ausrichtete.

Im Juli veranstalteten wir aus gleichem Anlass ein großes Jugend-Fußballturnier mit Mannschaften aus Deutschland und mehreren europäischen Ländern. Turniersieger wurde unsere A1-Jugendmannschaft, ein großartiger Erfolg.

Auf dem Festball anlässlich des 65jährigen Bestehens im Saale Klosterberg (Sluyter) wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Den Ehrenbrief für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten: Willi Abbing, Lambert Kemkes, Peter Rösch und Willi Telaak.

Der Vorstand im Jubiläumsjahr: 1. Vorsitzender Leo Varwyk, 2. Vorsitzender Berni Verhey, 3. Vorsitzender Herbert Bodden, 1. Geschäftsführer Erich Kaufhold, 2. Geschäftsführer Rolf Lindemann, Schatzmeister Heinrich Heimen, 1. Kassierer Hubert Popp, 2. Kassierer Josef Amhausend, Fußballobmann Karl-Heinz Wolters, Jugendleiter: Heinz van Niersen.

Die 1. Mannschaft im Jubiläumsjahr: van Weelden, van Emmerloot, Josten, Willi Huybers, Jakubik, Koenen, Jaspers, Heiner Huybers, Awisus Günnewig, Büns, Gorgs, Kaufhold, Knümann.

Trainer: Friedhelm Nienhaus, Fußballobmann: Karl-Heinz Wolters, Betreuer: Gerd Theisen.

 

1973

In der Landesliga errang Rheingolds 1. Mannschaft wieder einen hervorragenden dritten Platz mit Trainer Friedhelm Nienhaus und vielen jungen Talenten aus der eigenen Jugend. Außerdem wurde die 1. Mannschaft Bezirkspokalsieger durch einen 3:1 Sieg über Eintracht Duisburg.

In der 2. Kreisklasse holte sich die „Zweite“ in der Gruppe 2 den 6. Platz und die „Dritte“ sogar den 2. Rang. Die 1. Mannschaft nahm Ostern an einem Turnier in Southend on Sea in England teil und wurde Turniersieger bei großer internationaler Beteiligung. Von sechs ausgetragenen Spielen gewann sie fünf, eins endete unentschieden.

Die A1-Jugend, Mitglied der Niederrheinliga, gewann Pokalturniere in Varsseveld und Brummen (Holland) und in Kleve. Auch in diesem Jahr stellte die Jugendabteilung drei Stadtmeister.

 

1974

Rheingolds Erste erreichte einen 10. Tabellenplatz mit 27:33 Punkten und 42:45 Toren. In den Pokalspielen schlug sie fünf Mannschaften und scheitere durch eine 1:0 Niederlage an Hamborn 07 und damit an der Teilnahme der DFB-Pokal-Hauptrunde. Die 2. Mannschaft belegte in der Gruppe 3 der 2. Kreisklasse den 4. Platz und die 3. musste leider absteigen.

Rheingold stellte inzwischen neun Jugendmannschaften. Die A1-Jugend schnitt dieses Mal in der Niederrheinliga gut ab, da aber die Liga um die Hälfte reduziert wurde, musste sie nach Qualifikationsspielen in die Bestengruppe zurück. Die Jugendabteilung stellte 4 Stadtmeister.

 

1975

Die 1. Mannschaft konnte sich durch einen Sieg im letzen Spiel den Verbleib in der Landesliga sichern, die „Zweite“ spielte mit wechselnden Erfolgen in der 2. Kreisklasse, die „Dritte“ wurde Meister in der 3. Kreisklasse und stieg nach einjähriger Abwesenheit wieder in die 2. Kreisklasse mit folgender Mannschaft auf: Bruins, Bach, Sack, Fischer, Winfried Hübers, Jerke, Dieter Hoffmann, Wolfgang Hofmann, Georg Koenen, Vüllings, Heimann, Arntzen. Spielführer: Werner Boss, Betreuer: Philipp Herr und Lothar Hartmann.

Die Alte-Herren-Mannschaften nahmen unter ihren Mannschaftskapitänen Rainer Fels und Max Schiller erfolgreich an Feld- und Hallenfußballspielen teil. Die A1-Jugend belegte in der Bestengruppe den 4. Platz und beim Osterturnier in Southend (England) einen 6. Rang. Die D1-, D2- und D3-Jugendmannschaften wurden Staffelsieger, die anderen belegten gute Mittelplätze, bis auf die B1-Jugend, die leider absteigen musste.

 

Unser langjähriger erfolgreicher Trainer (allein vier Jahre 1. Mannschaft) Friedhelm Nienhaus schied aus. Für ihn wurde Jürgen Koch (früher Spieler der Düsseldorfer Fortuna) neu verpflichtet.

 

1976

Die 1. Mannschaft erreichte schon frühzeitig einen gesicherten Tabellenplatz im Mittelfeld der Tabelle und schloss die Serie mit 29:31 Punkten ab. Die 2. und 3. Mannschaft konnten sich in ihren Klassen behaupten. Die Jugendabteilung mit 215 Aktiven meldete neuen Rekord. Insgesamt wurden 11 Jugendmannschaften eingesetzt.

Die A1-Jugend erreichte den dritten Platz in der Bestengruppe und kam unter die letzten acht in der Niederrheinpokal Hauptrunde. Sie scheitere vor dem Semifinale an Fortuna Düsseldorf. Erst drei Minuten vor Schluss konnten die Fortunen den Ausgleich erzwingen und in der Verlängerung gewinnen.

Die erfolgreiche A1-Jugend: Nellissen, Nienhuysen, Schaffeld, Singendonk, Wittenhorst, Nadorp, Lenz, Rass, Köster, Spangenberg, Zimmermann, H- Anton, Beyer, Holland, Koch.

Diese Jugend errang außerdem den Tillmannpokal und wurde auf dem Osterturnier in Southend (England) Turniersieger.

Unsere B1-Jugend musste leider aus der Bestengruppe absteigen, aber die A3-, C2-, D1-, D2 und die E1-Jugendmannschaft wurde Meister in ihren Gruppen. Außerdem stellte die Jugendabteilung wieder drei Stadtmeister.

In der neuen Großraumsporthalle an der Hansastrasse wurden erstmalig Hallenfußball-Stadtmeisterschaften ausgetragen. Hier errang unsere 1. Mannschaft die Stadtmeisterschaft.

 

Ein Frühlingsfest fand im „Klostergarten“ (H. Sluyter) statt. Zahlreiche Ehrungen wurden vorgenommen. Für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten den Ehrenbrief des VfB Rheingold_ Jonny Daams, Heinrich Hammann, Leo Heering, gerhard Heithecker, Willy Huybers, Johann Knist, Bernd Meulemann, Gerd Theisen, Leo Varwyk und Horst Wiese.

 

Der alte Hartplatz am Eugen-Reintjes-Stadion wurde so verlegt, dass zwei Fußballplätze neu erstellt werden konnten. Der Hartplatz konnte schon im Oktober bespielt werden.

1977

Der VfB Rheingold besteht 70 Jahre. Im Jubiläumsjahr veranstaltete er eine große Sportwoche mit fünf Senioren- und elf Jugend-, Schüler- und Knabenmannschaften. Erster Höhepunkt war das Freundschaftsspiel der 1. Mannschaft gegen die Bundesligaelf vom VfL Bochum im Eugen-Reintjes-Stadion. Die Rheingolder gestatteten dem prominenten und hochfavorisierten Gast nur einen mageren 3:1 Sieg, obwohl er in Bestbesetzung angetreten war und diese Partie durchaus als Test und Vorbereitung für die nächste Bundesligasaison ansah.

 

Sensationell verlief der Start: In der 6. Minute brachte Sietze Veen nach gutem Einsatz von Hein Günnewig Rheingold 1:0 in Front. Als zwei Minuten später Jaspers das 2:0 nur knapp verpasste, kam eine großartige Fußballstimmung auf. Erst in der 43. Minute erzielte der Ex-Stuttgarter Dieter Schwemmle den Ausgleich.

Nach der Pause erspielten sich die Gäste eine leichte Feldüberlegenheit, ohne aber Klassenunterschiede aufzudecken. Die Siegtore markierten Bast (71) und Kosinski (73). Die besten Akteure beim Sieger: der Essener Dieter Bast und der Millinger Franz-Josef Tenhagen, bei Rheingold: Torwart Adrian van Weelden, Willy Huybers und Sietze Veen.

 

Zweiter Höhepunkt war die Einweihung der neuen Platzanlage am Eugen-Reintjes-Stadion durch den Bürgermeister „Ille Heering“ im Beisein von Stadtdirektor Dr. Heinz A. Ebben, den Ratsmitgliedern Alfons Ratuschny und Ex Bürgermeister Willi Pieper, unserem langjährigen Vereinsmitglied.

Dem VfB Rheingold stehen nun ständig ein Rasen- und Aschenplatz zur Verfügung und der Platz am Stadion für die 1. Mannschaft für besondere Gelegenheiten.

Das Emmericher Blasorchester umrahmte die Feier am neuen Platz mit flotten Märschen. Das Echo von der Mauer der alten Weinbrennerei gegenüber erinnerte an den ehemaligen Rheingold-Sportplatz in Borghees, wo durch die Akustik immer eine tolle Stimmung aufkam.

Während der Feierstunde am Samstagnachmittag in den Stadionterrassen spielten zur gleichen zeit drei Rheingoldmannschaften: die Kleinsten weihten den neuen Rasenplatz ein, weil der Rasen für die Großen noch nicht fest genug war.

Im Stadion verlor Rheingolds A1 gegen die starken Junioren von Southend Wanderers 1:6. Die „Alte-Herren-Mannschaft“ besiegte eine Gastmannschaft aus Sinzig 8:1. Im anschließenden Meisterschaftsspiel gegen die überaus einsteigende Elf von Hamborn 07 musste sich unsere „Erste“ mit einem unentschieden begnügen, obwohl sie kurz vor Schluss noch 1:0 führte und erst durch einen regelrecht herausgeschundenen Elfmeter um den Sieg gebracht wurde.

Im überfüllten Klostergartensaal fand am Abend ein Festball statt, an dem neben vielen Ehrengästen auch Sportfreunde aus Southend (England) und Sinzig teilnehmen. Viele gute Wünsche und „Bälle statt Blumen“ gab es vom Sportkreis Rees/Bocholt, vom Stadtverband für Leibesübung und den Nachbarvereinen.

Den Ehrenbrief wegen 50-jähriger treuer Mitgliedschaft erhielten Hans Rieke, Paul Bonekamp und Karl Angemeer. Die goldene Vereinsnadel wegen 40-jähriger Treue erhielten Paul van Aaken, Wilhelm Fisser, Rudi Heimen, Heinrich Jansen, Philipp Herr, Wilhelm Scholz, Johann Nienhaus, Erich Holtkamp, Hans Hülkenberg sowie Mister Len Forge aus Southend wegen seiner Verdienste um die internationale Jugendbewegung.

 

Der Fußballverband niederrhein verlieh die in Silber FVN-Verdienstnadel an Günter Hoffmann, Gunter Schonde.

 

In der abgelaufenen Saison errang die 1. Mannschaft in der Endtabelle einen guten Mittelplatz. Damit gehörte der VfB Rheingold zwanzig Jahre zur Landesliga. Im Jubiläumsjahr schaffte die 2.Mannschaft imponierend den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Von 24 Spielen gewann sie 18, sechs endeten unentschieden. Sie wurde also ungeschlagen Meister. Eine tolle Leistung dieser Mannschaft, die von Hein Günnewig trainiert und von Karl Vennemann betreut wurde. Die 3. Mannschaft konnte sich in der 2. Kreisklasse behaupten.

 

Die Jugendabteiling zählte elf Mannschaften mit 250 Aktiven. Obwohl 18 Jugendliche zu den Seniorenmannschaften wechselten, konnte die A1 einen guten 4. Platz in der Bestenklasse belegen. Auf dem Osterpokalturnier in Southend wurde sie dieses Mal Vizemeister. Erst im Finale unterlag sie der Jugendmannschaft des Profiklubs Southend United. Die anderen Jugendmannschaften landeten in der Spitzengruppe der Tabellen.

Der Vorstand im Jubiläumsjahr:

1.Vorsitzender Berni Verhey, 2.Vorsitzender Herbert Bodden, 3. Vorsitzender Wilhelm Hortmann, 1. Geschäftsführer Hans Engelmann, Schatzmeister Kurt Geerling, 1. Kassierer Albert Forster, 2. Kassierer Anni Glasmeyer, Fußballobmann Karl-Heinz Wolters, Jugendobmann Heinz van Niersen, Ehrenvorsitzender Leo Verwayk, Beisitzer Jürgen Fricke, Dr. Wigbert Hütten, Hartfried Turk.

Jugendausschuss 1977/78:

Jugendobmann Heinz van Niersen, Beisitzer Reiner Arntzen, Alfred Bach, Yorck van Balluseck, Kurt Bisseling, Werner Boss, Werner Dickstein, Helmut Giltjes, Manfred Giltjes, Erich Kaufhold, Wolfgang Keuken, Helmut Sack, Georg Wenta, Hans Zimmermann.

Die 1. Mannschaft im Jubiläumsjahr:

Adrian van Weelden, Willy van Emmerloot, Klaus van Niersen, Wolfgang Jakubik, Willy Huybers, Friedel Eilst, Walter Jaspers, Klaus Gehringer, Karl Lenz, Heiner Huybers, Norbert Vollmering, Jürgen Koch, Hein Günnewig, Dirk Zimmermann, Ralf Schaffeld, Rudi Knümann, Dieter Booms, Spielführer: Willy Huybers, Trainer: Jürgen Koch, Betreuer: Heinz-Josef Gorgs. Begleiter: Gerd Theisen, Masseur: Martin Burgers, Spielausschuss: Obmann Karl-Heinz Wolters, Berni Verhey und Hein Günnewig.

Mit Trainer Jürgen Koch schied ein echter Sportsmann und guter Trainer von Rheingold aus, der nicht nur seine Mannschaft vom Spielfeldrand aus dirigierte, sondern sie auch oft genug auf dem Sportplatz in vollem Einsatz zum Sieg führte. Für ihn kam der neue Trainer Rolf Bigalke.

 

1978

Für die Saison 1978 hatte sich der VfB Rheingold ein hohes Ziel gesteckt: man strebte mindestens einen dritten Tabellenplatz, möglichst aber den Aufstieg in die Verbandsliga an. Sechs Neuerwerbungen und der neue Trainer Rolf Bigalke sollten dazu betragen. Die Erwartungen erfüllten sich nicht. Deshalb kam es am Ende der ersten Serie zu einem Trainerwechsel. Für den glücklosen Rolf Bigalke kam der vielversprechende Manfred Stevens. Auch er konnte das Blatt nicht wenden . Es blieb bei seinen Versprechungen. Mit dem elften Platz am Saisonende war man nicht zufrieden. Für die nächste Saison wurde Trainer Horst Hermans (früher Kleve 03) verpflichtet. Unsere 2. Mannschaft, eben erst in der Kreisklasse aufgestiegen, startete schwach, erholte sich aber vom siebsten Spiel an und landete auf einem guten 6. Platz.

 

Die A1-Jugendmannschaft belegte in der Bestengruppe mit 21:23 Punkten den siebten und beim Osterturnier in Southend einen fünften Platz. Zum Regio-Rhein-Waal Turnier stellte sie für die Stadtmannschaft acht Spieler ab. Bei den Stadtmeisterschaften kamen drei Jugendmannschaften auf den zweiten rang, die E1-Juegndmannschaft wurde Stadtmeister.

In der Bestengruppe belegte die eben erst aufgestiegene B1-jugendmannschaft den vorletzen Platz und sicherte sich dadurch den Klassenerhalt. Die D1-Jugend kam auf einen sehr guten dritten Platz mit 23:13 Punkten. Die gemischte Jugend, die „C2“ und „D1“ wurde Gruppensieger. Die übrigen Jugendmannschaften belegten Plätze in den oberen Tabellendritteln.

 

1979

Unsere 1. Mannschaft stand mit dem SV Lintfort (beide 31:19 Punkte) nach 25 Spielen noch an der Spitze der Tabelle. Vier Mannschaften mit 30 Punkten folgten. Das zeigt, wie stark die Spitze der Landesliga in diesem Jahr war. Nach andauernden Positionswechseln errang unsere „Erste“ unter Trainer Horst Hermans einen guten vierten Platz mit 42:26 Punkten und 62:42 Tore: das beste Ergebnis seit sechs Jahren. Die 2. Mannschaft musste nach einem Gastspiel von zwei Jahren in die Kreisliga B zurück.

Mit 19 Trainern und Betreuern war die Jugendabteiling in diesem Jahr besetzt. Dennoch wurden weitere Helfer gesucht, galt es doch, elf Jugendmannschaften mehrmals in der Woche und besonders an den Wochenenden zu trainieren und zu betreuen. Je mehr Helfer zur Verfügung standen, desto mehr Knaben und Schülermannschaften konnten aufgestellt werden. Zu gern wollten die angehenden Fußballstars bei Rheingold ihre Karriere starten. In der Bestengruppe erreichte die A1-Jugend mit 37:45 Punkten den achten Tabellenplatz.

Eine Sechstagefahrt mit dem Jugendausschuss nach England war wieder ein Höhepunkt der Saison. Werner Koenzen, früher langjähriger Stammspieler der 1. Mannschaft, löste Stefan Koenen als Jugendtrainer ab.

 

1980

Am Ende der Saison 1980 stand unsere 1. Mannschaft seit Ostern an dritter Stelle der Tabelle. Diesen Platz behielt sie auch mit 35:25 Punkten und einem Torverhältnis von 61:48 bis zum Schluss und erzielte damit eines der besten Ergebnisse in der Landesliga, denn nur 1973 (Trainer Friedhelm Nienhaus) und 1961 (Trainer Karl-Heinz Höger) errang sie einen gleich guten Platz. Die erfolgreiche Mannschaft: Volker Fischbach, Günter Nellissen, Willi Jakobs, Willy van Emmerloot, Ernst Peters, Willy und Heiner Huybers, Klaus Nienhaus, Hermann Schaffeld, Willi Sent, Bernd te Laak, Wolfgang Meisters, Hein Günnewig, Sietze Veen.

 

Einen noch größeren Erfolg errang unter dem Spielertrainer Wolfgang Jakubik die 2. Mannschaft, die im vorherigen Jahr in die Kreisklasse B abgestiegen war. Sie schaffte überraschend schon in diesem Jahr den Wiederaufstieg.

 

Mit 50:6 Punkten und einem Torverhältnis von 83:18 wurde sie Meister der Kreisklasse B. Von 28 Meisterschaftsspielen gewann sie 23, vier Spiele endeten unentschieden und nur ein Spiel ging verloren. In 14 Meisterschaftsspielen wurde zu null gespielt. Nie wurden mehr als zwei Tore kassiert. Die meisten Tore schossen Rainer Herr (21), Dirk Zimmermann (17) und Jürgen Heering (9). In der erfolgreichen Mannschaft spielten: die Torwarte Georg Wenta und Bernd Heeks und die Feldspieler Holger Anton, Jürgen Heering, Rolf Singendonk, Wolfgang Jakubik, Hans-Gregor Mies, Rainer Wittenhorst, Hein Günnewig, Arndt Stichel, Rainer Herr, Dirk Zimmermann, Bernd Hollands, Klaus van Niersen, Klaus Wolters, Ingo Rass und Lothar Strupp. Die 3. Mannschaft belegte am Ende der Saison in der Kreisliga C mit 30:22 und 91:60 Toren den siebten Platz.

 

Unsere A1.Jugendmannschaft erreichte in der Jugend-Bestengruppe den fünften Tabellenplatz. Einen großartigen Erfolg hatte sie wieder auf der Englandfahrt zu verzeichnen. Beim Cupturnier in Southend on Sea setze sie sich gegen eine starke englische Junioren-Mannschaft durch und wurde Pokalsieger. Ebenso erfolgreich war die „A1“ beim turnier des Stadtverbandes für Leibesübungen, sie konnte sich wieder einmal mit dem Titel des Stadtmeisters schmücken. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den Sieger verpasste die C1-Jugendmannschaft den Aufstieg in die Bestengruppe. Die „D1“, zum ersten Mal wieder in der Bestengruppe, belegte einen guten sechsten Platz.

 

1981

Mit dem Verlauf der Saison 1980/81 war selbst unsere 1. Mannschaft nicht zufrieden. Mit 27:33 Punkten und 510:40 Toren belegte sie den elften Rang. Trainer Horst Hermans, der dich für die 1. Mannschaft in seiner dreijährigen Tätigkeit tatkräftig eingesetzt hatte, wechselte zu einem Nachbarverein. Sein Nachfolger wurde Arno Schoofs. Auch Gerd Theisen, langjähriger Betreuer der ersten Mannschaft, legte sein Amt nieder.

Unsere 2. Mannschaft, seit einem Jahr wieder in der Kreisklasse A, erreichte unter ihrem bewährten Spielertrainer Wolfgang Jukibik den zehnten Tabellenplatz mit 29:31 Punkten und 41:50 Toren. Die Mannschaft wurde in diesem Jahr von Herbert Bodden vorbildlich betreut. Die „Dritte“ kam über den zwölften Platz mit 14:34 Punkten und 50:81 Toren nicht hinaus.

Die erste Jugendmannschaft erreichte in der Bestengruppe einen sehr guten dritten Platz. Wieder war sie Gast in England. Deses Jahr belegte sie den fünften Platz am Pokalturnier in Southend. Die Old-England-Fahrt war wieder einmal ein herausragendes Erlebnis.

 

In diesem Jahr gelang der B1-Jugendmannschaft sogar der zweite Tabellenplatz. Für sie war die Sauerlandfahrt das große Ereignis.

Die C1-Jugendmannschaft, zum ersten Mal vom Spieler der ersten Mannschaft, Willy Huybers trainiert, wurde Meister und stieg in die C1-bestengruppe auf. Bis auf ein Remis gewann die Mannschaft alle Meisterschaftsspiele.

Die D1-Jugend, von Erich Wins trainiert, erreichte in der Bestengruppe einen sehr guten dritten Platz. Außerdem wurden sie überlegen Stadtmeister. Alle Jugendmannschaften belegten in der abgelaufenen Saison Plätze im oberen Tabellendrittel.

Trainer W. Koenzen stellte nach 2-jähriger vorbildlicher Tätigkeit seinen Posten als Jugendtrainer zur Verfügung. Sein Nachfolger wurde Stephan Koenen.

 

1982

75-jähriges Jubiläum des VfB Rheingold, davon ein Vierteljahrhundert ständig in der Landesliga.

Jubiläumsjahr des VfB Rheingold. Große Sportwoche vom 31. August bis 05. September mit Fußballspielen aller Senioren-, Alte-Herren-, Jugend-, Schüler- und Knabenmannschaften. Absoluter Höhepunkt: das Freundschaftsspiel des siebenmaligen deutschen Fußballmeisters FC Schalke 04 gegen den Jubilar VfB Rheingold am Sonntag, dem 5. September das mit 3:1 verloren ging.

Die 1. Mannschaft spielte in der Landesliga auch in dieser Saison recht beständig. Im September 1981 war sie sogar Spitzenreiter in der Gruppe 3. Aber so nach und nach pendelte sie sich auf den siebten Rang ein, den sie auch am Ende innehatte. Damit war es geschafft.

Der VfB Rheingold gehörte nun ununterbrochen 25 Jahre der Landesliga Niederrhein an. Auch ein Rekord. Der zeugt von einer verantwortungsbewussten und gediegenen Vereinsführung, von einer soliden Jugendarbeit und von einem weitblickenden Vorstand, der falschen Ehrgeiz zu zügeln wusste und finanziellen Kapriolen vermied. Die 1. Mannschaft hätte sich in der Tabelle vielleicht noch verbessern können, aber durch Verletzungen guter Spieler war nicht mehr zu erreichen, zumal Wolfgang meisters, Heiner Huybers, Ulrich Huethorst und Richard Tervoort, vier Aktive der 1. Mannschaft, recht kameradschaftlich der „Zweiten“ beistanden und deren Stellung in der Kreisklasse A zu behaupten. Das gelang vortrefflich. Die „Reserve“ erreichte ebenfalls einen guten siebten Platz mit 30:30 Punkten.

 

Das ist bemerkenswert, denn die 1. und 2. Mannschaft verloren vier Spieler, die in der eigenen Jugend groß geworden waren, an klassenhöhere Vereine und ehrgeizige Ortsrivalen, weil heutzutage schon jungen Spielern in der Kreisklasse ein Vereinswechsel mit Geld schmackhaft gemacht wird. Aufopferungsvolle Arbeit mit der Jugend, die von der Strasse in die Sportgemeinschaft kommt, wird von anderen durchlöchert und schlecht belohnt.

Dennoch war unsere Jugend recht erfolgreich: in der Bestengruppe belegte unsere A1 einen hervorragenden zweiten Platz. Die D1 kam sogar auf einen ersten Tabellenplatz und wurde Kreismeister. Eine tolle Leistung. Lediglich die C-Jugendmannschaft, die im Vorjahr acht gute Spieler an die A- und B-Jugend abgeben musste, kam über einen drittletzen Tabellenplatz nicht hinaus und musste absteigen. Dafür stieg die B-Jugend, die mit Fortuna Millingen an der Spitze stand, nach zwei Entscheidungsspielen in die Bestengruppe auf.

Wie sagte doch Emmerichs zweiter Bürgermeister Ille Hering bei der Einweihung der neuen Plätze vor fünf Jahren: „Die Steuergroschen, die hier reingesteckt werden, lohnen sich immer, wenn es der VfB Rheingold versteht, die Jugend von der Strasse zu holen und diesen Platz mit Leben auszufüllen“. Die Steuergroschen haben sich gelohnt und lohnen sich immer noch. Die Jungen kommen von der Strasse und beleben den Platz. Hier haben sie Gelegenheit, ihre Aggressionen, sofern sie welche haben, im fairen Fußballwettstreit abzubauen. Im Sport und beim VfB Rheingold werden die Kameradschaft und das Leben miteinander gefördert.

Der Vorstand im Jubiläumsjahr:

1.Vorsitzender: Berni Verhey, 2. Vorsitzender Heinz-Josef Gorgs, 3. Vorsitzender Franz Kummetat, 1. Geschäftsführer Erich Kaufhold, 2. Geschäftsführer Hans Engelmann, Schatzmeister Kurz Geerling, 1. Kassierer Albert Forster, 2. Kassierer Anni Glasmeier, Fußballobmann Karl-Heinz Wolters, Jugendobmann Heinz van Niersen, Ehrenvorsitzender Leo Varwyk, Beisitzer Hans Hülkenberg, Rainer Fels, Hartfried Turk, Heini Heimen, Alfred Bach, Clemens Schlichtenbrede, Gottfried Heitmann, Dr. Wigbert Hütten.

Jugendobmann: Heinz van Niersen, Beisitzer: Rainer Arntzen, Alfred Bach, Willy Huybers, Erich Kaufhold, Stephan Koenen, Marco Köster-Kempkes, Bert Patz, Johannes Rabeling, Michael Remke, Helmut Sack, Gunther Schonde, Geord Wenta, Erich Wins.

 

1984

Die neue Spielzeit führte unsere 1. Mannschaft in den linksrheinischen Bereich mit der Hoffnung auf sportlichen Erfolg. Von 4 Jugendmannschaften, die in der Bestengruppe waren, musste leider die A-Jugend  nach einem Entscheidungsspiel gegen den RSV Praest, das mit 2:1 auf neutralem Platz verloren ging, die Bestengruppe verlassen. Die B-Jugend ging den gleichen Weg wie die A-Jugend. Die C- und D-Teams erreichten beide einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz.

Stadtmeister wurden jeweilig die A-, B-, CF- und D-Mannschaft.

 

1986

JHV-Vorstandswahl:

1.Vorsitzender: Berni Verhey, 4 stellvertretende Vorsitzende: K.-H. Wolters, Alfred Bach, Franz Kummetat, H.-J. Gorgs.

1.Geschäftsführer: Erich Kaufhold, 2. Geschäftsführer Werner Boss, Schatzmeister Kurt Geerling, Kassierer Albert Forster und Anni Glasmeier, Fußballobmann Max Schiller, Jugendobmann Heinz van Niersen, Beisitzer: Manfred Greiner, Hein Günnewig, Manfred Giltjes, Wolfgang Hantrup, Egon Abbing, Erich Wins, Hans Engelmann, Wolfgang Pieper, Dr. Wigbert Hütten, Hans Hülkenberg, Rainer Fels, Hartfried Turk, Heinz-Peter Schuldt, Heini Heimen, Clemens Schlichtenbrede und Gottfried Heitmann.

Nach 28 Jahren stieg unsere 1. Mannschaft aus der Landesliga, der dritthöchsten Amateurklasse, ab. Erschreckend war, in welch desolater Verfassung sich die Elf abmeldete. In Schwafheim, beim letzten Spiel der Serie, hatte die Mannschaft nie eine Siegchance. Trainer Horst Hermans ließ folgende Mannschaft auflaufen: Hasenacker, Hiddink, Marciniak, Holtkamp, Wegschaider, Sent, Meisters, Herr, Smode, Majgl, Nissing und Tervoort. Danach verließen nicht nur Trainer Hermans sondern auch einige Stammspieler den Verein. Als Nachfolger konnte man Stephan Koenen verpflichten, der aus einigen Neuzugängen aus Emmerichs Umgebung und einigen Jugendspielern eine schlagkräftige Mannschaft formte, die am Ende den 5. Tabellenplatz erreichte.

Die 2. Mannschft, unter der Leitung von Willi Huybers und Manfred Giltjes, landete auf einem gesicherten Mittelplatz. Die 3. Mannschaft konnte nach konstanter Leistung über die gesamte Spielzeit den Aufstieg in die B-Klasse schaffen.

 

1987

Der Rheingold-Express erscheint, eine Vereinszeitschrift die von Berni Verhey und Hein Günnewig, unter dem Motto „Interessantes für Jung und Alt“ verantwortlich getextet und gestaltet wird.

Unsere A-Jugend unternahm zum Saisonabschluss eine Schwedenfahrt. In Göteborg beteiligte sie sich an einem Jugendturnier mit 110 A-Mannschaften aus einer Vielzahl von Ländern.

 

1989

Im Alter von nur 75 Jahren verstarb Willy Huybers. Die Tagespresse beschrieb die Todesnachricht mit der Überschrift „Ein Herz für die Heimat“. Die Grenzstadt trauerte. War doch „de Möög-Mücke“, wie der Ur-Emmericher liebevoll genannt wurde, ein Heimatdichter wie Heimatforscher, 12 Jahre lang Präsident des GECK (Groß Emmericher Carnevals Komitee) 1979 Karnevalsprinz und Texter eines großen Teils der Rheingold-Chronik.

Die Leistungen unserer Seniorenmannschaften waren im Augenblick nicht gerade berauschend, während die 1. Mannschaft einigermaßen in ihrem Limit lag, war unsere 2. Mannschaft doch ganz schön abgesackt und die 3. Mannschaft kämpfte ums nackte Überleben.

Die A-Jugend nahm wieder am Gotha-Cup in Göteborg/Schweden teil und schaffte es, in diesem Mammutturnier (114 Mannschaften) sich unter die letzen 36 internationalen Teams zu qualifizieren, um dann gegen eine finnische Truppe auszuscheiden.

 

1990

Nach fast 30-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender gab Berni Verhey seinen Rücktritt bekannt und wurde von der Jahreshauptversammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Zum Nachfolger stellte sich Sportskamerad Hartfried Turk zur Wahl.

Nachdem uns in der vergangenen Saison viele Spieler verlassen hatten, setzen wir überwiegend auf unsere Jugendspieler. Natürlich wurden so erfahrene und erstklassige Spieler wie Willi Sent, Manfred Gloger und Klaus Kösters gehalten, um der jungen Mannschaft den nötigen Rückhalt zu geben. Zu den verbleibenden jüngeren Spielern wie Roland Kock, Carsten te Poel, Christian Wurring, Frank van Nühs und Frank Knümann kamen Dirk Hansen, Dirk Weltjes, Oliver Hahn und Gaylord Koenen vielversprechende junge Talente hinzu. Die Neuzugänge waren Frank Potthoff, Detlev Jansen und Halis Saka.

Nach dem sehr guten Start fiel unsere 2. Mannschaft durch die üblichen Probleme einer Reservemannschaft auf einen Mittelplatz zurück.

Unter Trainer Theo Wennekers belegte unsere 3. Mannschaft einen hervorragenden 3. Tabellenplatz.

 

1991

Jahreshauptversammlung, Vorstandswahl:

1.Vorsitzender Hartfried Turk, 4 stellvertretende Vorsitzende K.-H. Wolters, Alfred Bach, Dieter Dahmen, H.-J. Gorgs, 1. Geschäftsführer Erich Kaufhold, 2. Geschäftsführer Werner Boss, Schatzmeister Kurz Geerling, Kassierer Albert Forster und Heinz Schuldt, Fußballobmann Max Schiller, Jugendobmann Heinz van Niersen.

Beisitzer Helmut „Loni“ Sack, Willi Sent, H.-J. Gorgs, Manfred Greiner, Erich Wins, Dr. Wigbert Hütten, Rainer Fels, H.-P. Schuldt, Hein Günnewig, Thomas Vennemann, Theo Wennekers, Stefan Koenen, Gunter Schonde und Jürgen Fergen.

Von Beginn an spielte unsere 1. Mannschaft mit an der Tabellenspitze. Als Mitspitzenreiter trägt man sich dann doch mit dem Gedanken, den Aufstieg herbeizuführen. Leider brachten uns dann einige total verkorkste Spiele um den Lohn der harten Arbeit des ganzen Jahres. Man muss aber fairerweise sagen, dass mit Jahn Hiesfeld doch wohl die routinierteste Mannschaft den Titel gewonnen hat.

Unsere 2. Mannschaft belegte in der Kreisliga B den hervorragenden 5. Tabellenplatz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte die Mannschaft sich von Spiel zu Spiel steigern und am Ende sogar Tabellenführer Wertherbruch die entscheidende Niederlage beibringen, um somit dem RSV Praest zum Aufstieg zu verhelfen. Hätte die 2. Mannschaft nicht so viele personelle Probleme gehabt, wäre sicher noch mehr drin gewesen. Wir hoffen mit Trainer Gerd Weber auf die neue Saison, es konnte nur besser werden.

Die 3. Mannschaft konnte unter Trainer Rudi Knümann den begehrten Meistertitel der C-Klasse Gruppe 4 und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisklasse B gewinnen.

 

1992

Zum 85. Vereinsjubiläum erhielten folgende Sportskameraden für 50-jährige Mitgliedschaft den Vereinsehrenbrief: Horst Blümlein, Günter Bohnekamp, Josef Brederode, Kurt Geerling, Helmut Giltjes, Günter Gries, Karl-Heinz Heering, Willi Hoevelmann, Paul Knist, Wilhelm Kuhlmann, Heinrich Mies, Manfred Otten, Alfred Paul, Hans Phillipp, Dr. Erwin Raben, Friedel Strickwold, Heinz Tervoort, Hans Thuis, Alfons Venhoven, Johann Boulanger, Karl-Heinz Wolters und Johannes Schweers.

Für 40-jährige Mitgliedschaft bekamen folgende Kameraden die goldene Vereinsnadel: Kurt Bisseling, Willi Hölscher, August Neerincx, Friedhelm Nienhaus, Hainz van Niersen, Erich Proost, Bernhard Ricken, Heinz van der Sant, Max Schiller, Hans-Josef Willing, Günter Rottwinkel, Heinz Kemkes, Franz Kummetat.

Die silberne Vereinsnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft im VfB bekamen: Holger Anton, Manfred Giltjes, Manfreg Greiner, Georg Koenen, Hans-Gregor Mies, Hans Tönnissen, Tim Blümlein, Horst Hoffmann, Klemens Heister, Hans Vogel und Hartfried Turk.

Die silberne Vereinsnadel des FVN erhielten: Willi Sent, Wolfgang Meisters, Manfred Giltjes, Heinrich Heimen, Albert Forster und die Goldene FVN Ehrennadel erhielten: Kurt Geerling, Willi und Heiner Huybers, Wolfgang Jakubik, Rudolf Knümann, Hans-Jürgen Gorgs und Hein Günnewig. Eine besondere Ehrung für 20 Jahre Vorstandsarbeit erhielten Kurt Geerling und Erich Kaufhold.. Sie wurden zu Ehrenvorstandsmitgliedern ernannt.

 

1993

Am Sonnabend, den 28 August ab 15 Uhr standen bei schönem Wetter der Nachmittag und Abend im Zeichen des Rheingold Sommerfestes. Etliche Attraktionen, wie Hüpfburg oder Hau den Lukas, standen den Kids zur Verfügung. Die Bäckerei Verhey versorgte die Kinder mit Berliner. Anschließend gab es Reibekuchen für hungrige Mäuler und Edda Maas bemalte Kindergesichter. Ab 20 Uhr spielte „Pancho“ zum Tanz im Vereinsheim auf.

Unsere 1. Mannschaft belegte nach einem wechselhaften Saisonverlauf einen guten Tabellenplatz im oberen Drittel. Die 2. Mannschaft konnte nach schwachen Saisonstart spätere durch gute, konstante Leistungen mit relativ hohen Siegen, einen überausdurchschnittlichen 4. Tabellenplatz erringen.

Unsere 3. Mannschaft konnte sich ebenfalls mit einem 4. Tabellenplatz schmücken. Auch wenn man den Wiederaufstieg angepeilt hatte, mit diesem Ergebnis muss man sehr zufrieden sein, wenn man alle Aspekte betrachtete.

Zum Gedenken an unseren Ehrenvorsitzenden Berni Verhey, der am 13. August 1992 verstarb, organisierte die Jugendabteilung ein Gedächtnis-Fußball-Turnier für D-Junioren. Es nahmen folgende Mannschaften teil: Wiwos Arnheim, VV Gendringen, VfB Kleve 03, Viktoria Goch, SV Haldern, Eintracht Emmerich. Wir selbst, der VfB Rheingold, nahmen mit 2 Mannschaften teil. Turniersieger der ersten Gedächtnis Turniere wurde der VV Gendringen, der im Finale unsere D1 mit 1:0 besiegte. Im Rahmenprogramm gab Uwe Kamps (Torwart Borussia Mönchengladbach) dem Nachwuchs eine Autogrammstunde, wovon die Jugend reichlich Gebrauch machte.

 

1994

Die 1. Mannschaft erspielt trotz unterschiedlicher Leistungen einen hervorragenden 3. Tabellenplatz. Ein Lob  gebührt dem Trainergespann Sant/Sack mit den Betreuern Heinz van Niersen und Heinz van de Sant auf jeden Fall. Trainer „Jös“ Heinz van de Sant hat im ersten Jahr seiner Tätigkeit bei uns verstand es, eine schlagkräftige Truppe zu formen.

Unsere 2. Mannschaft mit ihrem Trainer Ralf Schoenenberg verpasste den Aufstieg leider knapp. Aus beruflichen Gründen musste Ralli, wie er liebevoll genannt wurde, den Trainerstuhl abgeben. Als Nachfolger konnte man Horst Schraven, ein Emmericher Urgestein aus 09er Zeiten, gewinnen.

Die 3. Mannschaft um Trainer Kalle Keuken und Manager Ralf Verhey sowie Betreuer Frank Zeist belegte einen gesicherten Mittelplatz.

Am Pfingstsonntag fand das zweite „BerndVerhey-Gedächtnis-Turnier“, an dem D-, E- und F-Mannschaften teilnahmen, statt. Den Wanderpokal errang in diesem Jahr die D-Jugend des VfB Kleve 03. Das Mannschafts-Elfmeterschießen gewann die D-Jugend von Eintracht Emmerich vor VV Elsweide (NL). Auch das E-Jugend-Turnier gewann der VfB Kleve 03 und ließ dort den VfB Rheingold, VV Elsweide, Eintracht und VfB2 hinter sich.

 

1995

Nach erfolgreichen Jahren als Trainer der 1. Mannschaft hing Heinz van de Sant seine Fußball-Trainerschuhe an den Nagel. Sein Nachfolger wurde in Hans-Jürgen Kassen gefunden. Der allerdings kein Vertrauen bei der Ersten aufbauen konnte und schon nach gut drei Monaten das Handtuch warf. Das Traineramt übernahm Klaus Wagner, der beim VfB Kleve 03 und SC Kleve 63 in der Landes- und Verbandsliga gespielt hat.

Erstmals in der Vereinsgeschichte spielte eine nur mit ausländischen sportbegeisterten Spielern besetzte 3. Mannschaft in der Kreisliga C. Gemanagt, betreut und trainiert von Osman Nuri Kasapoglu.

Zum dritten BerndVerehy-Gedächtnis-Turnier zu Pfingsten hatte die Jugendabteilung geladen. Neben dem schon traditionellen Elfmeterschießen und Fußballtennis-Wettbewerb gab es im Rahmenprogramm Torwand schießen, Trampolinspringen und eine Fotoausstellung im Jugendheim. Bei der D-Jugend verteidigte der VfB Kleve 03 erfolgreich den 1. Platz des Vorjahres. Auf den weiteren Plätzen: Eintracht, Rheingold, DJK Kellen, VV Gendringen und SV Vrasselt. Sieger der E-Jugend wurde VV Elsweide.

Als Prominenter besuchte uns Dirk Backerlorz, ehemaliger Spieler von Borussia Mönchengladbach, der mit dem Fußballtennis-Sieger, dem VfB Kleve 03, ein Spiel absolvierte und seine Fußballkunst demonstrierte.

 

1996

Max Schiller, Fußballobmann des VfB, übergibt sein Amt nach 10 Jahren an Thomas Vennemann. Klaus Wagner bleibt weiterhin mit Co-Trainer Loni Sack Trainer der 1. Mannschaft. Auch Gerd Weber, Trainer der Zweiten, bleibt mit Betreuer Willi Passens und Ralf Schoenenberg.

Unsere 3. Mannschaft hat sich nach diversen Unsportlichkeiten aufgelöst.

Das Ruder von Heinz van Niersen in der Juegndabteilung übernahm Lutz Pelzer und Matthias Buchberger als Geschäftsführer.

 

1997 – das 90-jährige Jubiläum

Besser konnte der Galaabend zum 90-jährigen Stiftungsfest wirklich nicht beginnen. Hatte doch die 1. Mannschaft am Samstagnachmittag ein 2:0 im Derby gegen den Lokalrivalen SV Vrasselt Emmerich errungen. Sie wurden am Abend vor den rund 300 Gästen im Festzelt mit stehenden Ovationen empfangen. Es herrschte zu dieser dritten Halbzeit eine euphorische Stimmung, ja eine tolle Atmosphäre wie bei einer Meisterfeier.

Zum Einzug der 1. Mannschaft ins Festzelt legte Plattenjokey Thomas Vennemann (unser Fußballobmann) das Lied „We are the Champions“ auf, womit die Spieler und Trainer Klaus Wagner mit rhythmischen Klatschen aller Gäste zu ihren Tischen begleitet wurden.

Damit haben also unsere Fußballer ihren Teil dazu beigetragen, dass der Höhepunkt der Feierlichkeiten aus Anlass des 90-jährigen Bestehens ein voller Erfolg werden konnte. Das Festkomitee bestand aus Vorstandsmitgliedern wie Werner Boss, Hans-Jürgen Gorgs, Manni Rothe, Werner Stockhoff, Thomas Vennemann und Erich Wins, präsentieren hier nun ihr Showprogramm.

So begann der Abend mit den Milestones, einer Band die Musik aus den 50er und 60er Jahren spielte und mit Oldies und Evergreens eine richtige Nostalgie-Stimmung erzeugte. Mit der Tanzgruppe „No Limit“, jungen Tänzerinnen, die auch im Emmericher Karneval für Furore sorgte, dem Klever Original „Juppi“, der als Weltenbummler brillierte, der Bauchtanzgruppe „HAGAMA“ mit orientalischer Atmosphäre und der niederländischen Drumband „Dedere helft“ ging gegen Mitternacht ein turbulenter Festabend zu Ende.

Mit einer Matinee am Sonntagmorgen bei der viele Vereinsmitglieder geehrt wurden, endeten die Jubiläumsfeierlichkeiten. So wurden im Beisein des 2. Bürgermeisters Hans Doerwald, der die Grüße und Glückwünsche des 1. Bürgermeisters Dr. Klaus Krebber überbrachte, 20 VfB Mitglieder mit der Vereinsnadel in Gold des FVN und 6 Kameraden mit der Verdienstnadel in Silber geehrt.

Unser 1. Vorsitzender Hartfried Turk überreichte 29 Mitgliedern die Vereinsnadel in Gold für 40 Jahre VfB Mitgliedschaft und in Silber 25 Jahre.

Paul Schneider, Vorsitzender des Jugendausschusses des Kreis Rees/Bocholt, ehrte ganz besonders unseren Jugendleiter Lutz Pelzer und unseren Jugendgeschäftsführer Willfried Heinen mit der Jugendleiterehrennadel in Silber. Für den feierlichen Rahmen der Matinee sorgten das Blasorchester Krannebury, das mit ca. 40 Musikern angereist war.

1998

Nach 25 Jahren als 1. Geschäftsführer trat Erich Kaufhold aus Altersgründen von seinem Amt zurück. Es wurde auf der Jahreshauptversammlung mit langanhaltenden Ovationen verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wurde Lutz Pelzer gewählt. Mit Karl-Heinz Wolters, Dieter Dahmen und Alfred Bach traten weitere Vorstandsmitglieder von ihren Aufgaben zurück.

Zum gewählten Vorstand gehörten: 1. Vorsitzender Hartfried Turk, die 4. stellvertr. Vorsitzenden Hans-Jürgen Gorgs, Werner Stockhoff, Helmut Sack und Hein Günnewig, 1. Geschäftsführer Lutz Pelzer, 2. Geschäftsführer Werner Boss, Schatzmeister Kurt Geerling, Kassierer Albert Forster und Heinz Schuldt, Fußballobmann Max Schiller, zu den gewählten Beisitzern gehörten H.-J. Gorgs, H.-P. Schuldt, M. Greiner, M. Rothe, D. Dahmen, A. Bach, St. Koenen, Ch. Burgers, K.-H. Goores, Fr. Nienhaus, H.-J. Dietmann, R. Fels, W. Huybers, T. Vennemann, M. Jonkhans und E. Wins.

 

Unsere 1. und 2. Mannschaft haben den Klassenerhalt geschafft. Trainer der 1. Mannschaft wird Elmar Kaufhold. Die Jugendabteilung, unter der Leitung von Lutz Pelzer, mit ihren 10 Jugendmannschaften erzielte in den Pflichtspielen durchweg gute Platzierungen.

 

1999

In der Jahreshauptversammlung wurden der 1. Vorsitzender Hartfied Turk sowie der langjährige Schatzmeister Kurt Geerling verabschiedet. Vorsitzender Hartfried Turk schlug der Versammlung eine moderne Satzung vor, die einstimmig angenommen wurde. Als neuer Vorsitzender wurde Hans-Jürgen Gorgs gewählt. Zum Vorstand gehörten die 2. Vorsitzenden Werner Stockhoff und Jürgen Arendsen, 1. Geschäftsführer Helmut Sack, 2. Geschäftsführer Werner Boss, Schatzmeister Wolfgang van Alst, 1. Kassierer Christoph Burgers, 2. Kassierer Heike van Alst, Fußballobmann Max Schiller, Jugebdleiter Lutz Pelzer. Die Beisitzer: H.-P. Schuldt, B. Thuis, R. Fels, N. Krumscheid, H. Günnewig, M. Buchberger, St. Koenen und Erich Wins.

Auch in diesem Jahr schaffte unsere 1. Mannschaft einen gesicherten Mittelplatz, dagegen verfehlte die 2. Mannschaft, unter Hein Günnewig und Rudi Knümann, den möglichen Aufstieg, unter anderem deswegen, weil viele Spieler für die Erste abgestellt werden mussten.

In der Jugendabteilung war die Freude groß: Die A-Junioren unter Georg Wenta schafften den Aufstieg in die Bestengruppe. Leider beendete Georg Wenta seine Trainertätigleit und übergab an Axel Büns.

Die Emmericher Hallenstadtmeisterschaften ergab in diesem Jahr einen beeindruckenden VfB Erfolg. Von 10 Altersstufen, die bei der Stadtmeisterschaft ausgespielt wurden, erreichte Rehingold allein 5 Stadtmeister: F-, E-, C-, und die A-Junioren im Jugendbereich. Bei den Senioren siegten die Altherren. Dazu kommen 2 Vize-Stadtmeister und nur ein 3. Platz.

 

2000

Die sportliche vor allen Dingen die wirtschaftliche Entwicklung des VfB gestaltete sich äußerst besorgniserregend. Rainer Fels wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Unter dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ hielt der neue Vereinsboss eine flammende Rede über die neu gesetzten Ziele, die er mit folgender Vereinsmannschaft erreichen möchte: 2. Vorsitzender Max Schiller und Frank Meyer, Geschäftsführer Jürgen Fergen und Werner Boss, Schatzmeister Gunter Schonde, Fußballobmann Wolfgang van Halteren, Kassierer Wolfgang und Heike van Alst, 8 Beisitzer im Vorstand: Ralf Verhey, Hartfried Turk, Matthias Buchberger, Alfred Bach, Helmut Sack, Christoph Burgers, Stefan Koenen, Heinz van Niersen.

Unter Führung von Jürgen Stevens, Jürgen Heering und Erich Wins nahm unsere C- und B-Jugendmannschaft an einem vom DFB ausgeschrieben Sozialwettbewerb „Fußball ist mehr als ein 1:0“ teil. Die Jungs arbeiten drei Tage lang in Behindertenwerkstätten „Haus Freudenberg“ und lernten dort Behinderte in ihrer täglichen Umgebung und in Gesprächen kennen. Eine Dokumentation dieser Tage in Bild und Wort, erstellt von Lehrerin Geerling und Erich Wins, wurde nach Frankfurt zum DFB geschickt. Die Freude über die gelungene Freundenberg-Aktion wurde durch die Nachricht erhöht, von der DFB Jury in die dritte Preiskategorie eingeteilt zu sein. Denn damit hatte die B-Jugendmannschaft einen Trikot-Garnitur gewonnen.

Erwähnt werden sollte auch die besonderen Torwartleistungen unserer D-Jugend-Torhüterin Eva Heinen. Auf Grund ihrer gezeigten Leistungen in den Vorbereitungslehrgängen wurde sie von der Ex-Nationalspielerin und Trainerin der U12 Martina Voss zu den Vergleichsspielen der Niederrheinauswahl eingeladen.

 

2001

Unsere 1. Mannschaft steigt in die Kreisliga A ab und Elmar Kaufhold beendet seine Trainertätigkeit. Als neuer Trainer wurde Holger Wieggers verpflichtet.  Zusammen mit der 2. Mannschaft, in der Rudi Knümann sein Traineramt an Bernward Thuis übergab, war der Spielerkader zu klein, um Verletzungen und Spielsperrungen usw aufzufangen. Als Helfer in dieser Not standen einige Spieler der 1. Mannschaft, der Altherren 1 und auch einige A-Jugendspieler der 2. Mannschaft in der Schlussphase zur Seite. Somit erreichten sie den Klassenerhalt in der Kreisliga B.

Die Jugendabteilung, die durch Jugendleiter Matthias Buchberger, Geschäftsführer Thomas Voetmann und Kassenwart Uwe Jansen geführt wird, organisierte zu Pfingsten ein B- und C-Jugendturnier. Bei der B-Jugend siegte der VfL Rhede vor VfB Rheingold, die weiteren Plätze des Turniers erreichten SV Friedrichsfeld, Siegfried Materborn, Eintracht Emmerich und Westfalia Anholt. Beim C-Turnier siegte Eintracht Emmerich, gefolgt von SV Rees, VfB Rheingold, Siegfried Materborn und Olympia Bocholt.

 

2002

Als einer der ersten Vereine im Kreis 11 trat der VfB Rheingold mit einer Homepage unter dem Namen www.vfb.rheingold.de auf. Die ersten Seiten wurden von Andre Wins kreiert und im Internet eingebracht.

Das erste Jahr in der Kreisliga A wurde mit dem 6. Tabellenplatz abgeschlossen. Während die Mannschaft am Ende der Hinserie noch der Abstiegszone gefährlich nahe war, zeigte sie in der Rückserie eine super Leistung.

Im Herbst 2001 musste aus personellen Gründen die 2. Mannschaft von Spielbetrieb abgemeldet werden.

Bei den Hallen-Stadtmeisterschaften  erreichten 4 Jugendmannschaften die Meisterschaft F-, E-, D-, und B-Mannschaft. Einen 2. Platz erspielte sich unsere A-Jugend, während die C-Jugend und die Bambini jeweils den 4. Platz erreichten.

95 Jahre VfB Rheingold

 

Zum 95-jähreigen Stiftungsfest wurden auf einer sonntäglichen Matinee zahlreiche Ehrungen vorgenommen:

Den Ehrenbrief für 50 Jahre Vereinsmitglied erhielten: Kurt Bisseling, Heinz Kemkes, August Neerincx, Friedhelm Nienhaus, Heinz van Niersen, Erich Proost, Helmut Sack, Heinz van der Sant, Max Schiller und Jochen Willing.

Die goldene Vereinsnadel für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft erhielten: Hans Doerwald, Heinz Eykelenkamp, Karl-Heinz Goores, Hermann Hermes, Rainer Herr, Horst Hoffmann, Wolfgang Hofmann, Dr. Wigbert Hütten, Heiner Huybers, Willi Huybers, Ludwig Jäger, Otto Jerke, Rudi Knümann, Klaus van Niersen, Willi Radde, karl-Heinz Verhey, Ralf Verhey, Hermann Vermaeten, Erich Wins und Klaus Wolters.

Die silberne Vereinsnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten: Jürgen Fergen, Thomas Fergen, Jürgen Forster, Jürgen Fricke, Wolfgang van Halteren, Olaf Konopatzki, Wolfgang Meisters, Mechtild Schuldt, Willi Sent, Jürgen Vollmer, Holger Wieggers und Dieter Wigand.

 

2003

In der Jahreshauptversammlung wurde folgender Vorstand beschlossen: 1. Vorsitzender Rainer Fels, 2. Vorsitzender Helmut Sack und Frank Meyer, Geschäftsführer Jürgen Fergen und Werner Boss, Schatzmeister Dieter Leissing, Kassierer Wolfgang und Heike van Alst, Fußballobmann Wolfgang van Halteren und acht Beisitzer. Im Jugendbereich wurde Matthias Buchberger als neuer Jugendleiter bestätigt und Uwe Jansen als Kassenwart.

Die 1. Mannschaft schaffte den Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Trainer Holger Wieggers wurde für ein weiteres Jahr verpflichtet.

Nachdem in der Saison 2001-2002 die 2. Mannschaft aus Personalmangel vom Spielbetrieb zurückgezogen werden musste, gelang es dem Vorstand „alte“ Spieler zu reaktivieren, so dass die neuformierte 2. Mannschaft unter Spielertrainer Ilja Rommel und den Betreuern Nico Wolters und Frank Gellekum einen hervorragenden 2. Tabellenplatz erreichten.

Nach einjähriger Erneuerung wurde am 28. September das Eugen-Reintjes-Stadion eröffnet.

 

2004

Im ersten Jahr wieder in der Bezirksklasse, erreichte unsere 1. Mannschaft einen guten Mittelplatz. Die 2. Mannschaft schaffte den 4. Tabellenplatz. Ilja Rommel, Trainer der Zweiten und sein Betreuer Frank Gellekum, beendeten ihre Arbeit. Jörg Stein, ein ehemaliger Spieler der 1. Mannschaft, konnte als Trainer für die 2. Mannschaft gewonnen werden. Als Betreuer bleibt Klaus Breuer der Mannschaft erhalten.

Die neuen Umkleideräume am Stadion bedeuteten für unsere Mannschaften eine wesentliche Verbesserung, besonders im sanitären Bereich.

Eine Großleinwand wurde im Vereinsheim installiert, um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, große Sport- oder Fußballereignisse zu sehen. Dies verdanken wir im wesentlichen Dimitri Botsaris von der Gaststätte Syrtaki, einer Art zweites Vereinslokals des VfB Rheingold.

Der 1. VolksbankCup wurde als Vorbereitung für die neue Saison 2004/2005 mit allen Emmericher Fußballmannschaften abgehalten.

Bei den Hallenstadtmeisterschaften kam unsere 1. Mannschaft nicht über die Vorrunde hinaus. Stadtmeister wurden die Altherren, die F-Jugend und die E2-Mannschaft.

Eine Damen-Fußball-Abteilung etablierte sich. Unter Führung von Heinz-Peter Schuldt und Markus Kühn erlebten die 16 Damen die ersten Trainingsstunden.

In der Jahreshauptversammlung wurde folgender Vorstand neu bestellt: 1. Vorsitzender Rainer Fels, stellvertretende wurden Helmut Sack und Thomas Voetmann, weiter wurden gewählt: Jürgen Fergen als 1. Geschäftsführer, 2. Geschäftsführer Werner Boss, Schatzmeister Dieter Leissing und Fußballobmann Wolfgang van Halteren.

2005

Nach langjähriger verdienstvoller Tätigkeit wurden, unter großem Applaus, Helmut Sack, Jürgen Fergen und Werner Boss aus der Vorstandarbeit verabschiedet.

Der Vorstand wurde unter folgender Besetzung neu gewählt: 1. Vorsitzender Rainer Fels, stellvertretende Vorsitzende Stephan Holzum und Markus Kühn, Geschäftsführer Thomas Voetmann, Schatzmeister Dieter Leissing, Fußballobmann Wolfgang van Halteren.

Erich Wins als Jugendobmann, Matthias Buchberger als Jugendspielleiter und Uwe Jansen als Geschäftsführer und Kassenwart der Jugendbateilung wurden von der Versammlung bestätigt.

Unter Führung des neuen Trainers Klaus Weikamp mit Co-Trainer Jürgen Stevens und Torwarttrainer Dietmar Garbocz, belegte die 1. Mannschaft, trotz Abgang wertvoller Spieler wie Marco Windt, Rob und Benny van Niersen, am Ende der Saison den 7. Tabellenplatz.

Die 2. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Kreisliga B.

Der 2. VolksbankCup der Senioren, organisiert von Thomas Voetmann, Markus Kühn und Heinz-Peter Schuldt, wird mit folgenden Mannschaften durchgeführt: BW Bienen, SV Rees, Eintracht Emmerich, DJK Hüthum, SF Borken II, SV Emmerich Vrasselt, Rheingold I. und II. Im Endspiel siegte unsere Erste gegen DJK Hüthum im Elfmeterschießen.

Aus der Jugendabteilung nehmen neun Jugendtrainer zur Weiterbildung an einem Kinder-Lehrgang teil.

Die Internetseiten des VfB Rheingold erfreuen sich nach der Neugestaltung durch Günter Petig eines neuen Outfits.

Am 7. Dezember wurde ein Jubiläumskomitee zur Organisation der 100 Jahr-Feier, unter Leitung von Thomas Voetmann, ins Leben gerufen.

2006

Nach einigen Disharmonien zwischen der 1. Mannschaft und dem Trainer Klaus Weikamp beendet dieser seine Tätigkeit als Trainer. Von Stunde an übernimmt Jürgen Stevens das Kommando mit Götz van Fürden als neuem Co-Trainer und Masseur. Die 2. Mannschaft kann nach einem Jahr in die Kreisliga B den Abstieg in die C Klasse nicht verhindern. Die A-Junioren schafften mit Trainer Frank Potthoff und Co Benoit Maglo den Aufstieg in die Leistungsklasse, in der sie nach der Hinserie einen guten achten Platz einnahmen. Folgende Spieler waren in der Aufstiegsmannschaft:

Simon Bisseling, Alexander te Beck, Sebastian Brömmel, Martin Buchberger, Graziano Caramuscio, Bastian Dahmen, Andreas Görtz, Marvin Hoffmann, Sven Janssen, Karol Kowollik, Matthias van Lier, Dominik Meyer, Marc Michel, Simon Pommerin, Karlo Rempe, Tim Schröder, Christian Schuldt, Jan Steinvoort, Gabriel Stcokhorst, Kevin Unkrig, Jonas Voetmann.

Die Jahreshauptversammlung beschließt die Satzungsänderung des Paragraphen 9, so dass nur noch alle 2 Jahre Vorstandswahlen durchgeführt werden. Auf der VfB-Vereinsanlage richtet die Jugendabteilung mit Sportlehrern der „Jupp Tenhagen Fußballschule“ Lehrstunden für Jugendliche aus. 112 Schüler und Schülerinnen etlicher Vereine nehmen die Gelegenheit wahr, sich in der Fußballtechnik weiter auszubilden.

2007

In mühseligen Verhandlungen mit der Stadt gelang es dem Vorstand eine vermehrte Nutzung des Eugen Reintjes Stadions und der Kabinen zu erzielen. Hier wurde dem immensen Zulauf von jungen Nachwuchsspielern beim VfB Rechnung getragen. Zum ersten Mal in seiner Geschichte meldete der VfB eine 1. Damenmannschaft zum Spielbetrieb an. Ein Ausrüstervertrag über Sport Tenhagen mit der Firma JAKO wurde unterschrieben. KDT wird als neuer Hauptsponsor vorgestellt. Die Plasterung auf dem Rheingoldplatz wurde Dank der Unterstützung der Firma "Wardthuysen" umgesetzt. Ein erstes Schnuppertraining der Handballabteilung mit 40 Kindern wurde in der Hansahalle durchgeführt. Einige Wochen später wurde mit dem handballobmann D. kraushaar die Handballabteilung mit einer B + C - Jugend gegründet. Die Damentoilette im Vereinsheim wurde renoviert. Die 100 - Jahrfeierlichkeiten werden nach intensiven Vorbereitungen des Festkomitees durchgeführt. Die Rheingoldfamilie feiert ein ganzes Jahr lang ihr 100 jähriges Bestehen. Nachfolgend die Feierlichkeiten im Überblick:

 

18.02.07

Tulpensonntagszug mit 123 Teilnehmern

23.02.10

JHV mit Chronikvorstellung

07.04.10

Osterfeuer mit Überraschungen

10. - 12.04.10

Fußballschule J. Tenhagen mit über 100 Kindern

06.06.10

Spiel der Traditionsmannschaften Schalke 04 - VfB Rheingold Emmerich

06.06.10

Musikabend mit der Düsseldorfer Band "Super Jazz"

07. - 09.06.10

Soccer - Cup der Jugendabteilung

09.06.10

Spiele der Senioren - und Damenabteilung gegen befreundete Vereine

09.06.10

Spiel Stadtauswahl gegen den VfB Rheingold Emmerich

09.06.10

Galaabend im Kapaunenberg mit vielen Überraschungen

10.06.10

Matinee´im Kapaunenberg mit Jubilarehrungen

28.07.10

4. VOBA - Cup für Senioren

11.08.10

2. VOBA - Cup für Junioren

29.09.10

Oktoberfest

08.12.10

Nikolausfeier der Jugend

22.12.10

Weihnachtsfeier und Abschluß des Jubiläumsjahres

Sportlich lief es nicht ganz so rund im Jubiläumsjahr. Die 1. Mannschaft landete in der BL Gruppe 7 auf den 12. Platz. Die 2. Mannschaft konnte zwar den 2. Tabellenplatz in der KL C erreichen, verlor jedoch die Aufstiegsrelegation.

2008

Das Jahr 2008 brachte den erhofften Aufschwung bei den Senioren und Damen. Die 1. Mannschaft belegte nach einer guten Saison unter Trainer J. Stevens den 6. Platz. M. Schacht wird in der kommenden Saison die erfolgreiche Arbeit von J. Stevens übernehmen. Die 2. Mannschaft schaffte unter F. Potthoff und Co Robin Könighaus, sowie TW - Trainer Rüdiger Hülkenberg und Betreuer Klaus Breuer den Aufstieg in der Relegation. Nachfolgend die Aufstiegsmannschaft:

Simon Bisseling, Henning Cybulski, Sebastian Brömmel, Martin Buchberger, Graziano Caramuscio, Bastian Dahmen, Dennis Hillmanns, Dominik Hofmann, Marvin Hoffmann, Sven Janssen, Karol Kowollik, Dominik Meyer, Marc Michel, Simon Pommerin, Karlo Rempe, Tim Schröder, Hendrik Schmiedeskamp, Christian Schuldt, Jan Steinvoort, Timo Woytowicz, Jonas Voetmann

Noch zahlte die erstmals in der Meisterschaft angetretende 1. Damen erheblich Lehrgeld, aber mit Teamgeist und Willen zum Spiel, wurde diese schwere Anfangsphase überstanden. 11 Kindertrainer, 2 C - Lizenstrainer und 1 B - Lizenztrainer wurden durch den VfB finanziert und ausgebildet. Erstmalig wird für die 1. Mannschaft ein Trainingslager auf dem Wolfsberg organisiert.

2009

Um das Sponsoring zu beleben wird mit der Unterstützung von KDT eine B - Lounge gegründet. Hier können Sponsoren über eine vertraglich geregelte Mitgliedschaft den VfB Rheingold Emmerich finanziell unterstützen und erwerben im Verein einen erheblichen Werbeeffekt als Gegenleistung. Im Mai wird eine 3. Mannschaft aufgrund des erheblichen Zulaufes an Seniorenspielern gegründet. Der traditionsreiche Rheingold Express bekommt ein neues Outfit. Das Schiedsrichterwesen erlebt beim VfB einen erheblichen Aufschwung. Mehrere Schiedsrichterhelfer und Schiedsrichter werden ausgebildet. Eine Flutlichtanlage auf unserem Rasenplatz wird gebaut. Dank der Unterstützung von SSB und mehreren Sponsoren gelingt dieses Projekt. 15 Jugendmannschaften, 3 Seniorenmannschaften, 1 Damenmannschaft und eine AH - Mannschaft wird für den Spielbetrieb gemeldet. In der ersten Pokalrunde auf Verbandsebene bekommt der VfB Rheingold Emmerich das Traumlos Wuppertaler SV zugelost. Eine neue Küche für das Vereinsheim wird gebaut und von Fliesen und Küchenstudio Gorgs gesponsert. Erstmalig wird die Wahl Sportler- und Sportlerin des Jahres durchgeführt. Hier siegen M. Buchberger und M. Hartjes.

Sportlich bleibt die 1. Mannschaft deutlich hinter ihren gesteckten Zielen zurück. Der VfB unter Trainer M. Schacht  belegte einen enttäuschenden 12. Platz. Die 2. Mannschaft etablierte sich auf Anhieb in ihrer 1. Saison in der KL B auf einen sehr guten 8. Platz. Für die kommende Saison übernehmen D. Scholten und M. Plessa das Traineramt in der 2. Mannschaft von F. Potthoff. Die 3. Mannschaft in ihrer ersten Saison in der KL C wurde 9. Hier leisteten M. Heinen und R. Könighaus als Trainer hervorragende Arbeit. In ihrer 2. Sasion in der KL Gr. 8 wurden die 1. Damen 7. Mit 16 Punkten wurden die ersten Siege eingefahren.

2010

Dank der Unterstützung von KDT bekommt der VfB ein neues SAP - Programm zur Abwicklung seiner Buchhaltung. Vereinswirtin H. Krachten übernimmt eine neue Aufgabe im Leegmeerstübchen. Mit J. und I. Maier bekommt der VfB ein neues Wirteehepaar. Erstmalig wird eine neu gestaltete Jugendordnung verabschiedet. Eine erste Jugendversammlung wird abgehalten, in der der neue Jugendvorstand gewählt wird. In der JHV 2010 wird folgender Vorstand gewählt und bestätigt:

 

1. Vorsitzender

Rainer Fels

2. Vorsitzender

Stephan Holzum

2. Vorsitzender

Heinz-Peter Schuldt

1. Schatzmeister

Markus Kühn

1. Geschäftsführer

Thomas Voetmann

Jugendleiter

Rex Herentrey

Jugendspielleiter

Erich Wins

Jugendkassenwart

Uwe Jansen

 

Weiter arbeiten im erweiterten Vorstand W. van Halteren, D. Leissing, J. Fergen, G. van Fürden, H. Akbasli, B. Wiederspoorn, S. Seferi, H. + W. Huybers, D. Cyrener, L. Könighaus, F. Michel, W. Jansen, J. Rosendahl, W. Boss und A. Stevens mit.

 

Nachdem die 1. Mannschaft unter Trainer M. Schacht mit viel Verletzungspech in die Saison gestartet war, begann von Anfang an der Kampf um den Klassenerhalt. Viele gute Spieler, die nun in anderen Vereinen die Tore gegen uns schießen, haben den Verein verlassen. Alles Punkte die zu diesem erheblichen sportlichen Einbruch beigetragen haben. Als die Situation 11 Spieltage vor Schluss eskalierte, musste der Vorstand die Reißleine ziehen und Trainer M. Schacht ablösen. Diese sicherlich nicht einfache Aufgabe, den VfB vor dem Abstieg zu retten, übernahm J. Stevens und D. Garboscz.  Ihnen gelang es mit harter Hand und konsequentem Vorgehen den VfB vor dem Abstieg zu bewahren und auf den 11. Tabellenplatz zu platzieren. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank.

Auch die 2. Mannschaft verlor schon in der Hinrunde Spiele, die eigentlich ausgeglichen gestaltet werden konnten. Vor allem in den letzten Minuten gingen viele Spiele verloren. Auch dort drohte der absolute Abstiegskampf. In der Rückserie konnte jedoch eine kleine Serie gestartet werden, die am Ende zum sicheren Klassenerhalt reichte. Der 10. Tabellenplatz war hier das Endergebnis. Auch aufgrund von Verletzungen und der personellen Unterstützung der 1. Mannschat war hier nicht mehr drin. Ein Dank an Trainer und Spieler für diese Maßnahmen.

Die 3. Mannschaft schloss die Saison mit einem guten 8. Tabellenplatz ab. Hier steht sicherlich der Spaß am Spiel und die Kameradschaft im Vordergrund. Die soll auch im nächsten Spieljahr unter der Leitung von M. Heinen erfolgen.

Alles in allem eine sehr durchwachsene Saison mit vielen Baustellen, die dem Vorstand eine Menge Kopfzerbrechen bereitet hat. Auch in der Zukunft muss gut überlegt werden, was der Verein in seiner finanziellen Lage leisten kann, um den VfB mit all seinen Mannschaften in der Waage zu halten. Hier sind „Rheingolder“ gefragt, die Spaß am Spiel und dem Ehrenamt haben und nicht nur Menschen die die Hand aufhalten.

Erstmalig wird das Familiensommerfest beim VfB Rheingold Emmerich veranstaltet. Ca. 150 Kinder erfreuten sich an den aufgestellten Spielgeräten und den Angeboten. Beim 7. VOBA - Cup der Senioren gewann der SV Vrasselt I zum ersten Mal die begehrte Trophäe.

Die A - und B - Jugendmannschaften im Handball zahlen zwar noch Lehrgeld sind jedoch unter der Leitung von Christian Pläsken eifrig beim Lernen. Hier wurde erste Erfolge in Meisterschaftsspielen errungen.

Rolf Sent übernimmt das Traineramt beim VfB. In seiner ersten Saison beim VfB führte er mit viel Geschick die stark verjüngte Mannschaft. Klare Strukturen und eine neue Personalpolitik des Vereins, vor allem mit jungen Spielern und Eigengewächsen zu arbeiten zeigt erste Früchte. Ein 2. Platz bei den Hallenstadtmeisterschaften war die erste Ausbeute.

Der VfB Rheingold Emmerich organisiert mit vielen Helfern die diesjährigen Hallenstadtmeisterschaften. AH, U 17, U15 und die DI wurden verdiente Meister.

2011

Auf der JHV wurde die positiven Entwicklungen im Finanzbereich dargestellt. Sandra Seferi hat als Vereinswirtin dazu beigetragen das das Vereinsheim mittlerweile kein defizitärer Bereich ist.

Die 1. Mannschaft erringt einen hervorragenden 2. Platz in der Bezirksliga. Zwischenzeitlich durfte sogar vom Aufstieg geträumt werden. Neben dem Teamgeist war sicherlich Rolf Sent mit seiner geradlinigen Art ein wesentlicher Faktor. Die 2. Mannschaft spielte eine starke Rückrunde und konnte sich noch einen sicheren Mittelfeldplatz belegen. Das Projekt Fadil Akyl als Trainer der 3. Mannschaft scheiterte. Hier beruhigte sich die Lage als R. Könighaus mit Teilen der Mannschaft wieder das Zepter übernahm. Die Damen und die A - Junioren sicherten sich gute Mittelfeldplätze. Die D - Jugend unter der Leitung von Hasan Akbasli und Mario Maltzahn schaffen den Aufstieg in die Leistungsklasse. 

Für die neue Saison wurden mit Freddy Kastein (1. Damen), Jörg Stein (D - Jugend), sowie Thomas Voetmann (B - Jugend) kompetente Trainer verpflichtet. Hier wird die Basis für erfolgreiche Jugend- und Damenarbeit gelegt.

Der VfB Rheingold Emmerich gewinnt zum 4. Mal den VOBA - Cup für Seniorenmannschaften. Die 2. Mannschaft belegt einen sehr guten 4. Platz. Die D - Jugend steigt in die Leistungsklasse auf.

Die neue Homepage entwickelt von Hubet Böhm geht ans Netz. Bessere Bearbeitungsmöglichkeiten, sowie optische klare Strukturen sind die hervorstechendsten Merkmale. Das Dach des Vereinsheimes und der Vorstandsraum werden saniert.

2012

Auf der JHV 2012 wird die gesamte Vorstandsriege für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Lediglich Markus Plessa übernimmt das Amt des Fußballobmanns von Götz van Fürden. Die gesamten Finanzen wechseln komplett zur VOBA Emmerich - Rees. Die Tilgung schreitet weiter mit Riesenschritten voran. Ein Ende ist absehbar. Eine moderate Erhöhung des Mitgliedsbeitrages ist für das kommende jahr geplant. Die Mehrerlöse werden auschließlich für die Jugendarbeit verwendet. Ein Jugendkoordinator soll installiert werden. Der Jugendvorstand stellt sich personell neu auf. Erich Wins geht in den wohlverdienten sportlichen Ruhestand. Mit Melanie Rüttermann, Karin Ingendahl und Jaqueline Wiese kommt Frauenpower mit in den Jugendvorstand.

Die 1. Mannschaft tritt den bitteren Gang in die Kreisliga A an. Die 2. und 3. Mannschaft belegt die Plätze 5. und 7. Die Damen schließen die Saison auf einen hervorragenden 2. Platz an. Thorsten Thüß wird neuer Trainer der 1. Damen.

Auch die Jugend verliert ihre schwer eroberten Plätze bei den A und D - Junioren in der Leistungsklasse. Da auch die C - Jugend den Aufstieg nicht realisieren konnte spielt keine Jugendmannschaft des VfB in der Leistungsklasse.

Insgesamt ein sehr bittere Saison geht für den VfB Rheingold Emmerich zu Ende.

 

Zu Beginn der neuen Saison übernimmt Frank Potthoff den Trainerjob der 1. Mannschaft von Rolf Sent.  

2013

Die 1. Mannschaft verpasst mit dem 3. Platz nur knapp den Aufstieg in die Bezirksliga. Zur neuen Saison wird die Qualität der Mannschaft erheblich aufgebessert, um für die neue Saison breiter aufgestellt zu sein. Ein Mix aus jungen, hungrigen Spielern gepaart mit erfahrenen Kräften wurde hier angestrebt.

Frank Bauhaus hat schon in der abgelaufenen Saison das Traineramt von D. Scholten übernommen, konnte jedoch den Absteig aus der KL B nicht verhindern. Auch hier wurde das gesicht der Mannschaft massiv mit neuem Personal verändert. Der direkte Wiederaufstie ist das Ziel.

Maik de Vries übernimmt das Traineramt der 3. Mannschaft. Hier wird ein erneuter Versuch gestartet die Saison erfolgreicher als im vergangen Jahr abzuschießen.

Die 1. Damen unter Trainer Thorsten Thüß haben mit einem souveränen Start-Ziel Sieg den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Hier wartet ein anderes Kaliber, aber der Vorstand glaubt an eine gute und erfolgreiche Saison.

Die C - Jugend unter Hasan Akbasli schaffen den Aufstieg in die Leistungsklasse. Alle anderen Jugendmannschaften schafften hervorragende Plätze in ihren Gruppen.

Die Handballabteilung wird vom Spielbetrieb abgemeldet. E. Wins bekommt den Sportpreis für sein Lebenswerk von der SSP Emmerich-Rees.

Der Vorstandsraum wird neu gestaltet und modernisiert. Das Vereinsheim wird neu organisiert und mit K. Stevens eine neue Vereinswirtin verpflichtet.

2014

Der gesamte geschäftsführende Vorstand stellte sich für die Neuwahlen auf der JHV nach 14 Jahren nicht mehr zur Verfügung. Trotz einer schon weit im vorraus angesetzten Informationsveranstaltung in der auf diese Problematik hingewiesen wurde, fanden sich zwar Helfer um den Vorstand in seinen  Aufgaben zu unterstützen, jedoch keine die einen Posten im Vorstand übernehmen wollten. Deshalb führte der bisherige Vorstand kommissarisch die Geschicke des VfB Rheingold Emmerich weiter. Eine außerordentlichen JHV im Juni 2014 wurde terminiert um einen neuen Anlauf zu nehmen. Hier stellte sich dann letzendlich aus verantwortlichen Gründen gegenüber dem VfB Rheingold Emmerich nachfolgender Vorstand zur Wahl:

1. Vorsitzender: Thomas Voetmann
2. Vorsitzender: Stephan Holzum
2. Vorsitzender: Heinz-Peter Schuldt
1. Geschäftsführerin: Sarah Jansen
2. Geschäftsführerin: Jessica Bienert
1. Schatzmeister: Markus Kühn
2. Schatzmeisterin: Melanie Rüttermann
Pressewartin: Monika Hartjes
Fußballobmann: Markus Plessa
Fußballobfrau: Larissa Könighaus

Beisitzer: Yilmaz Taylan, Werner Boss, Wolfgang van Halteren, Holger Hamann, Wolfgang Jansen, Heiner Huybers, Willi Huybers, Günter Petig, Thomas Fergen, Anika Stevens, Kurt Martin, Johannes Rosendahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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